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„Armer Grüner Punkt“ - Beim Verpackungsrecycling machen die Entsorger-Systeme das Rennen

08.04.200816:07 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Finanzinvestoren fallen als Hoffnungsträger für den Abfallmarkt aus

Bonn - Mittlerweile konkurrieren in Deutschland mehrere Duale Systeme um die Lizenzmengen für das Recycling von Verpackungsabfall: „Analysiert man die jeweiligen gesellschaftsrechtlichen Hintergründe muss man feststellen, dass sich die deutsche Entsorgungswirtschaft mit eigenen Systemen hervorragend positioniert hat. Nach den Kooperationen Alba-Interseroh, Veolia-Verlo, SITA-Belland und Remondis-Eko Punkt meldet der Mittelstand mit seiner Zentek-Lösung das nächsten Entsorger-System, das noch auf eine Genehmigung durch das Kartellamt wartet. Die acht größten Unternehmen der Entsorgungsindustrie haben sich mittlerweile mit eigenen Systemen ausgestattet“, so Sascha Schuh von der Bonner Unternehmensberatung ASCON http://www.ascon-net.de, die sich auf europäische Abfallsammel- und Verwertungssysteme, Abfallsortierung, Recycling und Sekundärrohstoffvermarktung spezialisiert hat.



Schuh geht davon aus, dass nur die Entsorger-Systeme langfristig überleben werden. „Verbleiben eigentlich noch drei Systeme, die völlig frei sind: DSD, Redual und Landbell. Die drei letzten Systeme ohne Entsorger warten entweder auf den rettenden Entsorger oder nehmen an dem Kampf um Lizenzentgelte eine Maklerposition bei der Nutzung von Entsorgungsdienstleistungen ein“, weiß Schuh.

Doch Entsorger mit Interesse am Verpackungsrecycling seien knapp. Ausländische Interessenten könnten kaum ein Interesse haben, ein Duales System ohne eigene Entsorgungsinfrastruktur zu übernehmen. Bleibe nur die Übernahme der Systeme untereinander.

„Anhand der Lizenzmengenanteile im zweiten Quartal 2008 wären Landbell und Redual mögliche Kandidaten für einen Zusammenschluss. Das Landbell seit langem Kooperationspartner sucht, ist kein Geheimnis. Der ehemalige Müllmonopolist DSD dürfte sich schwer tun, Kandidaten für eine Übernahme zu finden. Deutsche Entsorger haben sich mittlerweile mit eigenen Systemen versorgt und ausländische Unternehmen verfügen nicht über die notwendige Infrastruktur in Deutschland. Armer Grüner Punkt. Diejenigen die auszogen, an Deutschlands Börsen Investorengelder zu sammeln, stehen am Ende der Entwicklung vielleicht mit leeren Händen da“, spekuliert Schuh.

Finanzinvestoren würden derzeitig als Hoffnungsträger für weitere Geschäfte in der Müllbranche ausfallen. „Die Heuschrecken müssen zur Zeit jeden Cent zweimal umdrehen, um laufende Kredite zu finanzieren, mit denen sie die Unternehmenskäufe bezahlt haben“, resümiert Schuh. Billiges Geld sei auf den Finanzmärkten jedenfalls nicht mehr verfügbar. Das Kapital müssten die Finanzinvestoren aus den bislang getätigten Beteiligungsgeschäften herauspressen.

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