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„La Esperanza“ – kein Hunger bedeutet Hoffnung, bedeutet Leben

06.04.200815:13 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „La Esperanza“ – kein Hunger bedeutet Hoffnung, bedeutet Leben
Kinder im Kinderdorf Guatemala der Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung)
Kinder im Kinderdorf Guatemala der Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung)

(openPR) Gründau, 3. April 2008 – Unter- und Mangelernährung bleiben auch zum Weltgesundheitstag am 7. April 2008, wesentliche Probleme bei weiten Teilen der Weltbevölkerung. Laut dem Aktionsplan zur Welternährung der Vereinten Nationen leidet weltweit jedes vierte Kleinkind unter fünf Jahren Hunger. Unter- und Mangelernährung durch zu wenig und einseitige Kost beeinträchtigen die körperliche und geistige Entwicklung und haben auch Folgen für das psychische Befinden heranwachsende Kinder und Jugendliche.



In allen ihren weltweiten Hilfeprojekten für Kinder in Not achtet die hessische Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) daher stets besonders auf eine ausreichende und ausgewogene Ernährung der Heranwachsenden. Außerdem werden die Not leidenden Kinder und Jugendlichen so unterstützt, dass sie in die Lage versetzt werden, sich auch selbst versorgen zu können. „Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wichtiges Ziel, aber sie wird nicht nur gegeben sondern auch durch aktive Mitarbeit bei unseren Projekten eingefordert“, definiert Hans-Georg Bayer, geschäftsführender Vorstand, den Stiftungsgedanken der hessischen Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung). „So verstehen wir seit zwei Jahrzehnten unsere auch Nachhaltigkeit angelegte Hilfe für Not leidende Kinder und Jugendliche weltweit.“

Jüngstes Beispiel: Im guatemaltekischen Hochlanddorf „La Esperanza“ (zu Deutsch: die Hoffnung) startete die Kinderzukunft (Rudolf-Walther-Stiftung) 2006 ein Ernährungs- und Bildungsprojekt, das im wahrsten Sinne des Wortes als ein Projekt der Hoffnung auf ein besseres Leben gilt. Eigentlich hat der mittelamerikanische Staat den Ruf als "Land des ewigen Frühlings“ mit mildem Klima und fruchtbarer Landschaft vulkanischen Ursprungs. Die meisten Menschen im Hochland kämpfen jedoch mit extremer Armut und Mangelernährung – so auch die Bewohner dieses Dorfes, das auf rund 2.000 m über dem Meeresspiegel liegt.

Ein Großteil der Kinder in La Esperanza litt an massiver Unterernährung und den spezifischen Folgeerscheinungen und –erkrankungen, wie ausgeprägte Hautkrankheiten, Zahnprobleme, Kleinwüchsigkeit und massive Leistungsschwäche. Ein wichtiger Baustein des Hilfsprojekts „La Esperanza“ ist, die Grundversorgung mit den wichtigsten vitamin- und mineralstoffreichen Nahrungsmitteln zu sichern. Dabei hilft zum Beispiel die von der Organisation neu gebaute Dorfküche. Hier lernen die Mütter unter fachkundiger Anleitung eine ausgewogene und hygienische Essenzubereitung. Denn falscher Umgang mit Nahrungsmitteln und unzureichende Hygiene sind wesentliche Ursachen für viele Krankheiten und den Vitamin- und Nährstoffmangel der Kinder. Die Frauen lernen nun, wie sie auch mit eingeschränkten finanziellen Mitteln, gesunde Mahlzeiten für ihre Familien zubereiten können und welche Hygieneregeln dabei zu beachten sind. Die übliche Einheitskost von ein bis zwei landestypischen Maisfladen, so genannten „Tortillas“, als Hauptnahrungsmittel gehört der Vergangenheit an und wird heute durch abwechslungsreiches, selbst angebautes Gemüse vollwertig erweitert. Mit Hilfe der Küche werden darüber hinaus auch täglich über 150 Schulkinder des Dorfes mit einem ausgewogenen Frühstück und Mittagessen versorgt.

Weitere Hilfe zur Selbsthilfe wird darüber hinaus den Frauen und Müttern durch die Anleitung zur Landwirtschaft und Tierhaltung gegeben. Sie lernen neben dem Haupternährungsmittel Mais auch Gemüse wie Mangold, Karotten und Zwiebeln anzubauen und zu ernten. Was über den eigenen Verbrauch hinaus erwirtschaftet wird, dient dem Verkauf, um zusätzlich Geld für den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen.

Zusätzlich werden den Müttern in regelmäßigen ärztlichen Sprechstunden und Kursen allgemeine Hygieneregeln und Ratschläge zur ersten Hilfe und Wundversorgung verständlich gemacht. Mit sichtbarem Erfolg, wie Projektleiterin Elke Ripper bestätigt: „Die Kinder wirken durchweg gepflegter als im Umland - nicht mehr so verwahrlost, ihre Haut ist gesünder. Sie sind sorgsamer gekleidet und wirken vor allem aufgeschlossener und zufriedener.“

Im Zusammenspiel mit weiteren Maßnahmen wie einem Schulbau und zusätzlichem Unterricht für die Kinder, stellt das Projekt „La Esperanza“ eine zentrale Rolle auf dem Weg aus Armut und Not der Dorfbewohner dar. „Nicht ohne Grund hat uns erst kürzlich das Land Hessen als ‚Stiftung des Monats‘ ausgezeichnet und damit unsere zuverlässige und gute Arbeit, nicht nur in Guatemala, honoriert“, resümiert Vorstandsmitglied Hans-Georg Bayer.

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