(openPR) Castrol-Botschafter Arsène Wenger lobt bei seinem Fernsehauftritt den Performance Index in den höchsten Tönen...
Vergangenen Montag abend war Arsenal-Boss und der Botschafter des Castrol Performance Index Arsène Wenger in der Sendung Inside Sport bei BBC One zu Gast und sprach über einige der Vorteile des Index - und über die Vorteile des "Goal Line Technology"-Systems (GLT).
Wenger - der als gelernter Ingenieur und Diplom-Ökonom oft "Professor" genannt wird - war einer der Ersten, die sich in England mit der Spieleranalyse befassten und sie für sich nutzten. Vor einiger Zeit gab er in einem Castrol-Interview sogar zu, "süchtig" nach bahnbrechenden Statistiken zu sein, wie sie diesen Sommer im Performance Index zum Einsatz kommen werden. Inzwischen können Fußballtrainer diese Daten, die durch das Match Tracker-System von Castrol ermöglicht wird, dazu nutzen, zu analysieren und einzuschätzen, ob und in wie weit ihre Spieler ihr Potenzial ausschöpfen – und wer leistungsschwach ist.
ENTSCHEIDUNGSFINDUNG
“Ich mag Fußball, und ich mag es, etwas mehr zu wissen – wir tragen eine große Verantwortung bei der Auswahl der Mannschaften, denn jedes Mal, wenn wir eine Mannschaft auswählen, treffen gleichzeitig hunderttausende Menschen ihre eigene Teamauswahl", so Wenger bei Inside Sport. "Und im Performance Index wird zum Beispiel die Qualität der Pässe eines bestimmten Spielers deutlich. Und man kann dann sagen, wenn ein Spieler in jedem seiner Spiele mehr Bälle gewinnt als andere Spieler, kann man daraus auch ableiten, ob er defensivstark ist."
Mit dem Match Tracker-System kann ein Trainer die Leistung jedes seiner Spieler über 90 Minuten hinweg beobachten und nachverfolgen. Das System ermöglicht nicht nur eine Echtzeit-Analyse jedes einzelnen Tores, sondern der Trainer kann außerdem auch ermitteln, in welcher Form sich die Mannschaft befindet und wie jeder einzelne Spieler sich bewegt, welchen Beitrag er zum Spiel leistet und wie gut sein Stellungsspiel ist.
"Alleine wegen [der Statistik] würde ich keinen Spieler nominieren", so Wenger, "doch es könnte schon sein, dass ich einen Spieler deswegen aus der Mannschaft nehme. Das Schwierige an unserem Beruf ist es, die Ursache eines Problems zu ergründen. Dafür muss man sehr, sehr viel analysieren, bevor man die richtige Entscheidung treffen kann."
RESPEKT
In der Sendung erklärte Wenger auch, worin seiner Ansicht nach die Stärke des Goal Line Technology-Systems besteht, bei dem ein Chip im Ball bestimmt, ob und wann der Ball im Tor war. Die FIFA hat sich gegen den Einsatz neuer Technologien bei der Euro 2008 entschieden, doch der Arsenal-Trainer ist davon überzeugt, dass das GLT-System dazu beitragen könnte, Fair Play und Respekt wieder in den Vordergrund zu rücken. Seiner Ansicht nach wäre die diesjährige EM die perfekte Gelegenheit, dies unter Beweis zu stellen und das System durchzusetzen.
"Ich würde es sehr gerne sehen, wenn die FIFA mal ein wenig mehr Innovation wagen würde, denn es ist meine Überzeugung, dass jeder, der den Fußball liebt, auch sich gleichzeitig auch dafür engagieren, dass größtmögliche Gerechtigkeit herrscht", so Wenger. "Man kann nicht einfach akzeptieren, wenn in einem von Millionen von Menschen verfolgten Spiel eine Situation auftritt, in der jeder deutlich sehen konnte, dass der Ball im Tor war, nur der Schiedsrichter selbst nicht – man kann ihm nicht helfen und die Situation ist unfair. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass das [Goal Line Technology-System] dem Schiedsrichter nicht nur mehr Glaubwürdigkeit in seinen Entscheidungen sondern auch mehr Respekt verschaffen würde.
"Im Rugby funktioniert das ausgezeichnet", so Wenger weiter. "Ich glaube, dass der Spitzenfußball eine Verantwortung trägt. Statt wie [Diego] Maradona Hand zu spielen, dabei erwischt zu werden und dennoch wortlos damit davon zu kommen, würde ich lieber zugeben "Nein, tut mir leid, Jungs. Das war Hand." Und der Schiri kann dann sagen "Okay, ich gebe das Tor nicht." Wer gegen den Videobeweis ist, neigt dazu, zu sagen "Bei 100 Fehlern [würde man trotzdem] noch ein paar nicht erkennen". Doch wenn man statt 50 Fehlern nur 20 macht, hat man schon einen großen Teil des Problems beseitigt."
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