openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Prostata - Mit dem Laser schonend behandeln

31.03.200816:09 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie BPH) betrifft mehr als die Hälfte der Männer über dem 50. Lebensjahr und ist damit die häufigste Urologische Erkrankung des Mannes. Typische Symptome der Erkrankung sind häufiges Wasserlassen, besonders nachts, unaufschiebbarer Harndrang, schwacher Harnstrahl, Restharnbildung (die Blase entleert sich nicht vollständig) bis zum kompletten Harnverhalt (Wasserlassen nicht mehr möglich). Häufig wird diese Prostata-Krankheit immer noch als Tabuthema betrachtet und eine Einschränkung der Lebensqualität in Kauf genommen, obwohl es für die verschiedenen Stadien der Erkrankung effektive Behandlungsmöglichkeiten gibt.



In den frühen Stadien gibt es verschiedene medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten. Bei der regelmäßigen Kontrolluntersuchung durch den Urologen, bei der auch die Abgrenzung zum Prostatakrebs vorgenommen wird, kann rechtzeitig die Notwendigkeit zur operativen Behandlung erkannt werden.

Die verschiedenen operativen Behandlungsmöglichkeiten, die am Hamburger Klinikum Eilbek angeboten werden beinhalten die schonenden Operationsverfahren durch die Harnröhre. Die am meisten angewandte und effektivste Methode ist weiterhin die sog. „Transurethrale (durch die Harnröhre) Resektion (Entfernung) der Prostata (TUR-P). Dabei wird nur das Gewebe der Prostata entfernt, welches die Harnröhre zuwuchert und das Wasserlassen behindert. Zum Einsatz kommt auch ein sog. Greenlight Laser (Grünlicht Laser), der das störende Prostatagewebe verdampft. Es ist keine Entfernung der ganzen Prostata, wie beim Prostatakrebs.

Denn Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Da der Prostatakrebs erst bei fortgeschrittener Erkrankung zu Beschwerden führt, kommt den Krebsvorsorgeuntersuchungen eine besondere Bedeutung zu. Die Vorsorgeuntersuchung wird ab dem 45. Lebensjahr jährlich empfohlen. In erster Linie gehört zur Vorsorgeuntersuchung das Abtasten der Prostata mit dem Finger über den Enddarm. Neben der Tastuntersuchung kann eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Dabei wird das prostataspezifische Antigen (PSA) bestimmt. Diese Untersuchung wird als Vorsorgemaßnahme nicht von der gesetzlichen Krankenkasse abgedeckt. PSA ist ein Eiweiß, das von Prostatazellen gebildet wird.

Bei Nachweis eines Prostatakrebses kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten in Frage: Operation, Bestrahlung (äußerlich – innerlich) und Hormonbehandlung. Die richtige Wahl der notwendigen Behandlung richtet sich nach dem Alter des Patienten, evtl Vorerkrankungen und dem Tumorstadium. Das Fachzentrum für Urologie bietet eine Prostatakrebssprechstunde zur ergänzenden Beratung in Zusammenarbeit mit den betreuenden niedergelassenen Urologen an.
Zu den Operationsverfahren gehören verschiedene Verfahren, welche sich durch ihren Zugangsweg unterscheiden. In Frage kommen der retropubische (Bauchschnitt), perineale (Dammschnitt) und der laparoskopische (sog. Schlüsselloch-Chirurgie) Zugang. Abhängig von den Voruntersuchungen kann auch die Entfernung der Lymphknoten im Becken nötig sein.
Zu den Spezialisierungen der Abteilung von Prof. Busch gehört die Perineale Prostataentfernung. Dabei wird die Prostatakrebsoperation über den Dammschnitt (zwischen Anus und Hodensack) durchgeführt. Die Operation ist auch nervenerhaltend (bedeutet Erhaltung der Erektionsfähigkeit) möglich. Der Patient wird in bestimmter Weise gelagert (sog. Extreme Steinschnittlage). Der Vorteil dieser Operationsmethode liegt in dem geringeren Blutverlust und deutlich schnellerer Erholung mit geringeren Schmerzen nach der Operation.
Alle Behandlungsmethoden haben spezielle Komplikationsmöglichkeiten. Zu den gefürchteten Komplikationen der Operation gehört das unkontrollierte Urinverlieren (Inkontinenz). Das Risiko hierfür liegt mittlerweile bei weniger als 10%.

Zum Zentrum für Urologie am Hamburger Klinikum Eilbek:

Der Chefarzt Prof. Dr. Rainer Busch leitet die Abteilung für Urologie seit 1990. Das Fachzentrum für Urologie behandelt jährlich ca. 2100 Patienten stationär und 2000 Patienten ambulant. Es wird das gesamte Behandlungsspektrum urologischer Erkrankungen von Frauen und Männern angeboten. Hierzu gehören sowohl Erkrankungen der Niere, der harnableitenden Wege mit Harnleiter, Harnblase und Harnröhre als auch Genitalerkrankungen von Prostata, Hoden und Penis.
Zu den Schwerpunkten der chirurgischen Behandlung gehören die Eingriffe bei Nierentumoren, Harnblasenkarzinomen und Prostatakarzinomen. Eine große Anzahl der Patienten wird minimal-invasiv endoskopisch bei Blasentumoren, der gutartigen Prostatavergrößerung, Harninkontinenz und Harnsteinleiden behandelt. Bei Nieren- und Harnleitersteinen besteht die Möglichkeit der Steinzertrümmerung mit Stoßwellen und Laser.

Informationen

- Telefon (040) 20 92 - 17 42
- Internet www.schoen-kliniken.de/eil

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 199732
 3937

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Prostata - Mit dem Laser schonend behandeln“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Klinikum Eilbek - Schön Kliniken

Bild: Führender Wirbelsäulen-Chirurg wechselt nach HamburgBild: Führender Wirbelsäulen-Chirurg wechselt nach Hamburg
Führender Wirbelsäulen-Chirurg wechselt nach Hamburg
Spinales Zentrum der Schön Klinik weiter ausgebaut Hamburg (04.07.2011) – Zum 04. Juli 2011 wechselt PD Dr. Ralph Kothe (46) vom Klinikum Dortmund nach Hamburg. Dr. Kothe verstärkt das Team der Klinik für Spinale Chirurgie der Schön Klinik in Eilbek um Prof. Dr. Luca Papavero. Neben der operativen Behandlung von rheumatischen Wirbel-säulenerkrankungen ist Kothe vor allem durch den Einsatz computer-gesteuerter Operationstechniken bekannt. Kothe leitete bislang das Interdisziplinäre Wirbelsäulenzentrum am Klinikum Dortmund. „Hamburg gewinnt …
Bild: Sind mein Magen und Darm gesund ?Bild: Sind mein Magen und Darm gesund ?
Sind mein Magen und Darm gesund ?
1. Hamburger Magen- und Darmtag mit Europas größtem Darmmodell "Sind mein Magen und Darm gesund?" Antworten gibt der "1. Hamburger Magen- und Darmtag" am Samstag, 12. Februar 2011. Neben einer Vorführung der Schlüsselloch-Operationen wird das größte begehbare Darmmodell Europas erstmalig Besucher über bislang "unbekannte Regionen" im Körper informieren. Das 20 Meter lange Modell ist Faszination pur: Interessierte können eine Reise durch den Darm in dem Modell selbst erleben ! Das Modell der Felix Burda-Stiftung vermittelt auf spielerische We…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Grünes Licht für die ProstatabehandlungBild: Grünes Licht für die Prostatabehandlung
Grünes Licht für die Prostatabehandlung
… der urologischen Abteilung am St. Josefs-Hospital (Belegärzte Dr. C. Büscher, Dr. J. Roloff) kommt neuerdings ein hochmodernes Verfahren zur Behandlung insbesondere der gutartigen Prostatavergrößerung zur Anwendung. Dank der gemeinsamen Gerätenutzung im Rahmen einer Kooperation mit der Urologie am Diakonie Klinikum Siegen (Chefarzt Dr. P. Weib) steht …
Bild: Doppelter Laserstrahl erhält die Potenz bei der Prostata-BehandlungBild: Doppelter Laserstrahl erhält die Potenz bei der Prostata-Behandlung
Doppelter Laserstrahl erhält die Potenz bei der Prostata-Behandlung
Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie erweitert das Behandlungsspektrum für schonende Verfahren / Greenlight-Laser-Verfahren wird durch Evolve-Laser ergänzt / Retrograde Ejakulation verhindert Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie hat sich seit über 15 Jahren auf die Behandlung von Prostata-Erkrankungen spezialisiert und gilt international …
Bild: Prostata Zentrum, Frankfurt Klinik Maingau präsentiert neuen Internetauftritt prostatazentrum-ffm.deBild: Prostata Zentrum, Frankfurt Klinik Maingau präsentiert neuen Internetauftritt prostatazentrum-ffm.de
Prostata Zentrum, Frankfurt Klinik Maingau präsentiert neuen Internetauftritt prostatazentrum-ffm.de
Frankfurt,den 19.Februar 2008 - Das Frankfurter Prostata Zentrum präsentiert seinen neuen "HPS Greenlight Laser" im Internet ab sofort mit einem neugestalteten Webauftritt. Eine benutzerfreundliche Startseite auf prostatazentrum-ffm.de bietet dem Besucher eine übersichtliche Navigation durch die gesamte Website. Seit dem Start im Mai 2005 wurden mehr …
Bild: Laser sicherer als konventionelle Prostata-AusschälungBild: Laser sicherer als konventionelle Prostata-Ausschälung
Laser sicherer als konventionelle Prostata-Ausschälung
Weitaus schonender als die konventionelle Ausschälung (TURP) der Prostata sind moderne Laserverfahren wie die Greenlight-Lasertherapie oder das Diodenlaser-Verfahren. Aber auch hinsichtlich der Sicherheit ist die Laserbehandlung der TURP überlegen. Dies konnte eine Studie, die jüngst in der renommierten Fachzeitschrift „Urology“ publiziert wurde, belegen. …
Bild: Doppelte Laser-Therapie: Schmerzhafte Blasensteine schonend zerstörenBild: Doppelte Laser-Therapie: Schmerzhafte Blasensteine schonend zerstören
Doppelte Laser-Therapie: Schmerzhafte Blasensteine schonend zerstören
(Heidelberg, 10.04.13) Der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie ist es erstmals gelungen, erfolgreich zwei Verfahren zu kombinieren, mit denen zunächst schmerzhafte Blasensteine zerstört werden und im zweiten Schritt deren Ursache, nämlich eine gutartige Prostata-Vergrößerung, wirksam und nachhaltig beseitigt wird. Zum Einsatz kommen dabei zwei …
Vergrößerte Prostata
Vergrößerte Prostata
Die vergrößerte Prostata wird in Expertenkreisen auch BPH, benigne Prostatahyperplasie genannt. Dies bezeichnet beides ein gutartiges Prostata-Syndrom, denn es handelt sich hierbei um ein altersbedingtes Wachstum der Vorsteherdrüse, welches nach dem 30. Lebensjahr einsetzt. Ursachen und Symptome Die Vergrößerung der Prostata ist ein natürlicher Alterungsprozess, …
STRAHLENTHERAPIE STATT SKALPELL – Moderne Behandlungsmethoden gegen Prostatakrebs – erprobt, effizient und schonend
STRAHLENTHERAPIE STATT SKALPELL – Moderne Behandlungsmethoden gegen Prostatakrebs – erprobt, effizient und schonend
85% der Männer über 60 Jahre sind betroffen. Die gutartige Prostatavergrößerung, auch benigne Postatahyperplasie oder kurz BPH, ist eine Erkrankung des Mannes im höheren Alter. Etwa 85% der Männer über 60 Jahre sind von einer Vergrößerung der Prostata, BPH, betroffen. Die Frage nach Notwendigkeit und Art der Behandlung hängt sowohl vom subjektiven Beschwerdebild …
DIE GUTARTIGE PROSTATAHYPERPLASIE (BPH) – Moderne Behandlungsmethoden gegen Prostatavergrößerung
DIE GUTARTIGE PROSTATAHYPERPLASIE (BPH) – Moderne Behandlungsmethoden gegen Prostatavergrößerung
85% der Männer über 60 Jahre sind betroffen. Die gutartige Prostatavergrößerung, auch benigne Postatahyperplasie oder kurz BPH, ist eine Erkrankung des Mannes im höheren Alter. Etwa 85% der Männer über 60 Jahre sind von einer Vergrößerung der Prostata, BPH, betroffen. Die Frage nach Notwendigkeit und Art der Behandlung hängt sowohl vom subjektiven Beschwerdebild …
Bild: 180-Watt Greenlight-Laser zur schonenden Therapie bei gutartiger Prostata-VergößerungBild: 180-Watt Greenlight-Laser zur schonenden Therapie bei gutartiger Prostata-Vergößerung
180-Watt Greenlight-Laser zur schonenden Therapie bei gutartiger Prostata-Vergößerung
(Heidelberg, 03. November 2011) Ein Lasersystem der neuesten Generation ist in der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie seit einem Jahr erfolgreich im Einsatz. Mit dem schonenden Greenlight XPS-Laser haben die Urologen Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr bereits über 300 Patienten, die an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata leiden, erfolgreich …
Bild: Erfolg von Greenlightlaser und Evolve-Laser nachgewiesenBild: Erfolg von Greenlightlaser und Evolve-Laser nachgewiesen
Erfolg von Greenlightlaser und Evolve-Laser nachgewiesen
Klinik für Prostata-Therapie Heidelberg veröffentlicht Fallstudie zum Erhalt des Samenergusses bei Prostata-Problemen (Heidelberg, 17.12.2019) – Viele Männer leiden einerseits unter den Problemen des Wasserlassens. Andererseits fürchten sie Beeinträchtigungen ihres Sexuallebens. Die an der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie praktizierte und besonders …
Sie lesen gerade: Prostata - Mit dem Laser schonend behandeln