(openPR) Wärmeprozesse müssen heute effizient und gezielt durchgeführt werden. Manche Bauteile, wie Elektronik und Kunststoff vertragen Hitze nicht sehr lange. Die Entwicklung effizienter Wärmequellen wird zudem durch den Zwang zu immer höheren Produktionsgeschwindigkeiten und immer geringeren Kosten vorangetrieben.
Hier kommt Infrarot-Wärme zum Einsatz, die viel Energie in kurzer Zeit an genau die benötigte Stelle bringt. Die Anlage, die Umgebung und das restliche Produkt können dabei relativ kühl bleiben. Heraeus Noblelight zeigt auf der Messe O&S in Stuttgart, Halle 4, Stand D22, Infrarot-Strahler für die Lacktrocknung.
SSK Products Ltd. in Telford, Großbritannien, fertigt Fassungen und Schalter, die mit farbigen Lacken oder Lacken in Metalloptik beschichtet werden. Diese müssen einwandfrei getrocknet werden, bevor die Komponenten zusammengesetzt, verpackt und versendet werden. Wegen gestiegener Nachfrage wurde eine neue Fertigungslinie aufgebaut, bei der die Geschwindigkeit der Trocknung entscheidend für die Produktionsgeschwindigkeit war. Nach verschiedenen Tests fiel die Wahl auf ein Infrarot-System, weil dieses schneller trocknet als Heißluft, weniger Platz benötigt und sich besser kontrollieren lässt.
Ein Infrarot-Trockner von Heraeus Noblelight hilft SSK Products Ltd. jetzt, die volle Produktionskapazität seiner neuen Anlage auszuschöpfen. Zusätzlich hat sich das Infrarot-System als sehr energiesparend erwiesen, denn es muss, anders als der Heißluftofen, nur dann angeschaltet werden, wenn gerade Wärme benötigt wird. Das neue Infrarot-System besteht aus zwei 18kW Modulen mit je neun mittelwelligen Strahlern von 2kW.
Heraeus Noblelight bietet eine ganze Reihe von Infrarot-Strahlern an, die Kunststoffe, Lacke oder Farben rasch und effizient erwärmen. Lacke und Farben werden konventionell mit Heißluft getrocknet oder gehärtet. Zunehmend fordert der Markt eine Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit, die in vielen Fällen durch den Einsatz einer Infrarot-Trocknung erreicht werden kann.
Moderne Infrarot-Module sind so kompakt gebaut, dass sie gut dazu geeignet sind, bestehende Öfen aufzurüsten oder zu ergänzen. Ein Beispiel dafür ist ein Infrarot-Booster vor einer Heißlufttrocknung, der hilft, den Prozess zu beschleunigen.
Bei komplizierten Teilen ergänzen sich Heißluft und Infrarot-Strahlung vorteilhaft. Infrarot-Strahler heizen vor und Heißluft erreicht so selbst versteckte Winkel. Moderne Infrarot-Strahler lassen sich in Wellenlänge, Leistung und auch in der Form der Strahler perfekt an Produkt und Prozess anpassen. In jedem Fall lohnt es sich, Prozess und Material genau auf die Wärmequelle abzustimmen, denn das steigert nicht nur die Produktionsgeschwindigkeit, sondern verbessert auch die Qualität, reduziert die Ausschussrate und spart damit Kosten.













