(openPR) In Würdigung ihrer sozialen und kulturellen Verdienste verlieh das Bundesland Hessen Frau Ilse Pohl in einer bewegenden Feierstunde am 17. März 2008 in der Staatskanzlei durch Herrn Minister Hoff den Hessischen Verdienstorden. Da der Verdienstorden in der Personenzahl der Ordensträger streng limitiert ist, sind daher nur Personen mit ganz besonderen Verdiensten Ordensträger. Es gibt demnach immer nur wenige hundert lebende Ordensträger.
Die Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe brachte durch den Vorstand Dr. Uwe Frank ihre Freude über die verdiente Ehrung zum Ausdruck. Der Altverleger, Herr Dr. von Hänsel-Hohenhausen, der mit Ehefrau zur Teilnahme an der Würdigung angereist war, wies im Rahmen der Verleihung in der Hessischen Staatskanzlei auch auf den außergewöhnlichen Weg der Schriftstellerin Ilse Pohl hin.
Ilse Pohl ist als Aufsichtsratsvorsitzende der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe und Schriftstellerin fein gezeichneter so genannter Literarischer Miniaturen bekannt (wie z. B. Meine Lieder werden leben Miniaturen von Cornelia Goethe, Adele Schopenhauer, Clara Schumann und Annette von Droste-Hülshoff; Die kleine Seidentasche, Splitter der Erinnerung; sowie Das Letzte ist verborgen Miniaturen von Hans Christian Andersen, Demetrius Augustin Prinz von Gallitzin, Wilhelm Busch, Oscar Wilde und Ernst Ginsberg, erschienen bei der Frankfurter Verlagsgruppe Holding AG August von Goethe).
Weniger bekannt war ihr soziales beispielhaftes Engagement über Jahrzehnte, wie z. B. die regelmäßige materielle Unterstützung sowie Leseveranstaltungen in den Albert Schweitzer Kinderdörfern und gemeinsamen Schifffahrten auf dem Main. Die finanzielle Unterstützung herausragender junger russischer Musiker mit Organisation von Gastspielen in Deutschland waren ihr ebenso ein Anliegen wie die finanzielle und persönliche Unterstützung in der örtlichen Altenarbeit und dem Beistand benachteiligter Familien mit Schwerpunkt auf der Jugend- und Kinderhilfe. Bei diesen sozialen Aufgaben ist die über Jahrzehnte gehende Beständigkeit der Hilfeleistungen besonders hervorzuheben.










