(openPR) Ausländische Universitäten setzten immer häufiger Praktika ein, um Studenten attraktive Rahmenbedingungen zu bieten. „Das Praktikum wird zunehmend zum Incentive“, kommentiert Corinna Roosen diesen Trend. Die Inhaberin der Praktikantenvermittlung „Der Praktikant“ aus Willich ist überzeugt, „dass auch deutsche Universitäten mit solchen Modellen Punkte im Wettbewerb um Studenten sammeln können.“
Zwei Praxisbeispiele: Aus Südkorea kommen jetzt 20 Studenten für einen zweiwöchigen Aufenthalt nach Deutschland – die Universität schickt die Besten eines Jahrgangs. Die angehenden Elektrotechniker, Computerspezialisten und Maschinenbauer lernen auf Kosten ihrer Uni eine Woche lang Deutsch und besichtigen anschließend namhafte Betriebe: Siemens, 3M, Bayer, Thyssen-Krupp etc. Gerade in die Heimat zurückgekehrt ist eine Gruppe von zehn Studentinnen der Kuwait University Safat. Die Ingenieurinnen absolvierten einen zweimonatigen Praktikumsaufenthalt in der Nähe von München. Neben einem umfangreichen Betriebspraktikum gab es ein vielseitiges kulturelles Rahmenprogramm.
Solche Incentives lassen sich ganz auf die Wünsche der Universitäten abstimmen. Deutschen Universitäten, die Studenten ins englischsprachige Ausland schicken möchten, empfiehlt Roosen neben attraktiven Betriebsprogrammen ein besonderes Highlight: „In einigen Ländern ist die nationale Ausprägung der englischen Sprache so markant, dass es sehr hilfreich sein kann, diese nationalen Eigenheiten in einem speziellen Kurs zu trainieren.“ Ein praktischer Aspekt, der während der universitären Ausbildung leicht zu kurz kommt.
Infos: www.derpraktikant.eu






