(openPR) Informationen für Eltern und Ärzte über das Tabuthema
Fehlbildung der Harnröhre bei männlichen Säuglingen
Hypospadie ist eines der letzten Tabuthemen der modernen Medizin. Die Harnröhre der Betroffenen endet nicht an der Spitze der Eichel, sondern an der Unterseite des Penis. Diese angeborene Fehlbildung tritt bei jedem 150. männlichen Säugling auf und wurde in der Vergangenheit häufig nicht oder zu spät operiert. Inzwischen gibt es bereits für Babys schonende Behandlungsmethoden, die am Samstag, 19. April 2008, im Rahmen eines gemeinsamen Hypospadie-Informationstages der Emma Klinik Seligenstadt und des Klinikums Offenbach in Offenbach allen Interessierten vorgestellt werden.
Prof. (Univ. Cairo) Dr. Ahmed T. Hadidi gehört zu den weltweit gefragtesten Experten für Hypospadie. Der Leitende Arzt der Abteilung Kinderchirurgie an der Emma Klinik Seligenstadt hat neue Operationsmethoden entwickelt, bei denen Babys und Kleinkinder schon nach wenigen Tagen wieder gesund und munter sind. Hadidi wird in seinem Vortrag über die verschiedenen Formen der Hypospadie, Diagnose, Therapie sowie über die Möglichkeiten moderner Operationsverfahren informieren.
Der Kindernephrologe Prof. Dr. Nader Gordjani, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Offenbach, berichtet ergänzend über Krankheitsbilder, die im Zusammenhang mit Hypospadien auftreten können. Diplom-Psychologin Verena Schönbucher beleuchtet die psychologischen Aspekte des Krankheitsbildes. Über die besonderen Anforderungen an die Anästhesie bei Kindern informiert Dr. Thomas Wiederspahn-Wilz, Anästhesist an der Emma Klinik Seligenstadt. Für detailliertere Fragen von Eltern und Kinderärzten stehen die Experten in Einzelgesprächen zur Verfügung.
Veranstaltungsort:
Klinikum Offenbach, Starkenburgring 66,
63069 Offenbach
Hörsaal, 2. OG, Haus Z
Termin:
Samstag, 19. April 2008
11.00 – 16.00 Uhr
Mehr Informationen unter www.hypospadie-zentrum.de









