(openPR) Wieder einmal Gold für die deutsche Meisterin Aline Focken und hervorragende vierte bis sechste Plätze für die übrigen Teilnehmer des KSV Germania – das zweitägige internationale Osterturnier mit Aktiven aus rund 20 Ländern, darunter Kanada und Israel, in Utrecht/Niederlande war für die Krefelder ein Erfolg. Etwa 680 Teilnehmer machen das Eastern Tournament zu einem der bedeutensten Ereignisse für Ringer weltweit.
Unter den rund 200 Freistil-Ringerinnen zwischen 7 und 25 Jahren ragte Aline Focken heraus, gewann nicht nur überlegen in ihrer Gewichtsklasse, sondern erhielt auch den Pokal für die technisch beste Sportlerin. Die ebenfalls aus Krefeld-Hüls stammende Aylin Fidan ergatterte mit ihren erst sieben Jahren nicht nur den Riesenpokal für die jüngste Teilnehmerin, sondern schlug auch eine fünf Jahre ältere und fast zwei Köpfe größere Ringerin aus Polen und landete auf einem hervorragenden sechsten Platz. Svenja Stapper komplettierte mit ihrem vierten Platz gegen starke Gegnerinnen das gute Ergebnis der „Germaninnen“.
Bei den ausschließlich griechisch-römisch ringenden Jungs zwischen 8 und 20 Jahren hatte NRW-Landesmeister Niklas Laumen (11 Jahre) Pech, weil er nach zwei souveränen Auftaktsiegen in seiner Klasse im Halbfinale in Führung liegend durch eine Armverletzung den Kampf und das Turnier beenden mußte. „So landete er auf Rang vier, sonst wäre der Turniersieg ihm kaum zu nehmen gewesen“, ärgerte sich Betreuer Georg Focken. Auch über den guten fünften Platz seines Sohns Tim unter 29 Teilnehmern seiner Klasse haderte er, weil der im Kampf um Platz drei durch klare Fehlentscheidungen des Ringrichters hauchdünn unterlag.
KSV Germania Krefeld 1891 e.V.
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Über das Unternehmen
Der KSV GERMANIA KREFELD 1891 e.V. ist der einzige Ringerverein in Krefeld und bietet für seine derzeit knapp 200 Mitglieder neben der Hauptsportart Ringen auch Damen-Gymnastik und seit 2007 Mixed-Martial-Arts im „Team Anaconda“. Nachdem die erste Mannschaft in der Blütezeit Mitte der 60er Jahre sogar kurz in der obersten deutschen Klasse gerungen hatte, startet die erste Ringermannschaft in der kommenden Saison nach vier Aufstiegen in den vergangenen sechs Jahren in der Zweiten Bundesliga, nachdem sie 2007 Oberligameister geworden war. Die zweite Mannschaft ringt in der Landesliga. Senioren und Junioren gehen darüber hinaus bei Einzelmeisterschaften auf die Matte und erringen regelmäßig Bezirks- und Landesmeisterschaften. Der bisher größte Einzelerfolg des Vereins gelang dabei Aline Focken im Juli 2007 mit dem dritten Platz bei den Europameisterschaften der Kadettinnen in Warschau. 2007 und 2008 wurde sie Deutsche- und Landesmeisterin.
Ein Ergebnis der engagierten und konsequenten Nachwuchsförderung, die beim Krefelder Traditionsverein besonders groß geschrieben wird. Selbst in der ersten Mannschaft ringen vorwiegend Eigengewächse. Wegen der sehr begrenzten finanziellen Mittel des Vereins wäre es anders auch gar nicht möglich, in dieser Liga mitzuringen.
Ringen macht nicht nur großen Spaß, es ist auch eine ideale Möglichkeit, bereits im Vorschulalter gleichzeitig den Bewegungsdrang von Kindern zu befriedigen und heutzutage oftmals beobachtete Mängel bei Koordination, Kreislauf und Muskulatur auszugleichen. Darüber hinaus erfordert das Erlernen von Griffen ein intensives Miteinander der Partner, und im Wettkampf lernen die Kinder durch ein festes Regelwerk Fairness gegenüber dem Gegner und damit ein gutes Sozialverhalten. Dabei weist Ringen als eine der ältesten Sportarten überhaupt weit weniger Verletzungsrisiken auf als beispielsweise viele Mannschaftsballsportarten.
Das Training des KSV Germania Krefeld findet in der Sporthalle Lüdersstraße / Deutscher Ring (Albert-Schweitzer-Schule) statt. Der Nachwuchs trainiert Dienstags und Freitags von 18 Uhr bis 19:30 Uhr, die erste und zweite Mannschaft immer im Anschluss bis 21:30 Uhr. Interessierte sind zu einem kostenlosen Schnuppertraining jederzeit herzlich willkommen.