(openPR) Im Ritual halte ich inne und bin ganz bei mir. Rituale sind einfach und sprechen alle Sinne an: Ich nehme etwas in die Hand, ich mache eine Gebärde oder ich schweige einige Augenblicke. Mit einem Ritual nehme ich mir bewusst Zeit, dem Tag ein eigenes Gesicht zu geben. Denn nicht die Zeit bestimmt mich, sondern ich präge sie. Vom Aufstehen bis zum Beginn der Nacht, vom Beginn eines Jahres bis zu seinem Ende oder in schwierigen Situationen des Alltags: Anselm Grün beschreibt in seinem Buch »50 Rituale für das Leben«, erschienen im Herder Verlag, die schönsten und bewährtesten Rituale, die zur inneren Ruhe und so zum tieferen Sinn des Lebens führen.
»Rituale schließen eine Tür und öffnen eine Tür«: bei Geburt und Tod, Arbeit und Freizeit. »Rituale drücken Gefühle aus«, die sonst nie ausgedrückt werden: Sie führen uns über eine Schwelle zum anderen. »Rituale vertiefen Beziehungen«: Sie erinnern an Geburtstage oder Jubiläen – der andere wird wahrgenommen.
Amselm Grün ist der Auffassung: »Rituale haben mit Leistung nichts zu tun. Sie wollen gerade das Gegenteil sein. Sie wollen uns mitten in den Anforderungen unseres Lebens, mitten in Stress-Situationen einen Freiraum gewähren, in dem wir aufatmen können, indem wir es genießen, Zeit für uns zu haben, eine heilige Zeit, über die niemand verfügen kann.« Weitere Informationen: www.institut50plus.de und www.herder.de













