(openPR) Steigende Gas- und Ölpreise treiben den Menschen Tränen in die Augen. Doch die Westerwälder wissen sich zu helfen. Nach vier Jahren ist es nun wieder soweit: Im August 2008 raucht in der kleinen Westerwald-Gemeinde Müschenbach (westerwald-urlaub.de) ein echter Kohlenmeiler. Drei Wochen lang können Interessierte einem Köhler Tag und Nacht bei der Arbeit über die Schulter schauen. Dieser „Sendung mit der Maus“-Effekt begeistert groß und klein.
Holzkohlemeiler gab es im Westerwald früher zuhauf. Auch heute wird der Meiler aus großen Holzstücken ebenerdig in Form eines Kegels aufgebaut. Darauf kommt noch ein Dach aus trockenem Laub, Heu oder Stroh. Zum Abschluss deckt man den Meiler mit Erde, Gras und Moos luftdicht ab. Eine Attraktion ist das Entzünden des Meilers. Dazu klettert der Köhler über eine klapprige Leiter oben auf den Meiler und schüttet durch den vorher gebildeten Schacht glühende Kohle ins Innere.
Bei soviel Hitze raucht nicht nur der Meiler. Das Meilerfest in Müschenbach ist eine gesellige und spaßige Attraktion. Ein ansprechendes Unterhaltungsprogramm garantiert Kurzweil über drei Wochen. Das gute Hachenburger Bier fließt in Strömen und wechselnde Musikkappelen und Chöre laden zum Tanzen und Schunkeln ein. Alle vier Jahre zieht das Meilerfest etliche tausend Besucher nach Müschenbach.
Nachdem der Köhler den Meiler über Wochen betreut hat, ist der Meiler „gar“. Jetzt wird er abgelöscht. Die so entstandene Holzkohle kann man an Ort und Stelle kaufen. Wer das „Müschenbacher Meilerfest“ vom 25. Juli bis. 10. August 2008 live erleben möchte, kann seinen Kurzurlaub außerdem mit einem Aufenthalt in Deutschland’s 1. Postamt verbringen, in dem nicht nur Beamte schlafen. Feriengäste erhalten in diesem Zeitraum eine Flasche „Meilerglut“ gratis.
Weiterführende Informationen für Interessierte unter: www.westerwald-urlaub.de













