(openPR) Internationale Topmanager bewundern BMW
Frankfurt, 17.03.2008 – BMW hatte einen Ruf zu verteidigen – und diese Aufgabe erfolgreich gemanagt. Erneut landeten die Münchner in der Top Ten der „The World’s Most Admired Companies“. „Wie schon im Vorjahr sicherte sich der Autobauer Platz neun und bleibt damit das bislang einzige deutsche Unternehmen, das jemals den Sprung in die Spitze des Rankings geschafft hat“, sagt Axel Peters, Partner der Hay Group in Frankfurt. Die internationale Managementberatung befragt alljährlich in Zusammenarbeit mit dem US-Wirtschaftsmagazin Fortune rund 16.000 hochrangige Manager und Analysten aus 26 Ländern nach den ihrer Meinung nach beeindruckendsten Unternehmen der Welt.
Seit mittlerweile elf Jahren führt die Hay Group die Umfrage durch. Bislang gelang es nur vier nichtamerikanischen Unternehmen auf den vorderen Rängen der Spitzenliste zu landen. Im aktuellen Ranking steht allerdings neben BMW nur noch Toyota in der Top Ten. Das Umfrageergebnis ist für BMW ein erneuter Ritterschlag und eine Bestätigung der Unternehmensstrategie und seiner Produkte. Die Münchner sind im Ranking nicht nur Deutschlands, sondern gleich auch Europas bestes Unternehmen.
Einen Kniefall machen die Manager vor allem vor Apple: Sie votierten den Computergiganten zur „The World’s Most Admired Company“. „Verantwortlich dafür ist vor allem die Innovationskraft und die clevere Marketingstrategie der Amerikaner. So bewiesen sie zuletzt ihren Einfallsreichtum mit dem iPhone und geben mit ihrem iPod den Takt für tragbare Mediaplayer vor – ganz zu schweigen von ihren Computern“, urteilt Axel Peters. Mit seiner Topplatzierung hat Apple den Platz mit General Electric getauscht. Der Mischkonzern – Nummer eins im Vorjahr – landete mit seinen mehr als 320.000 Mitarbeitern in diesem Jahr auf Platz zwei, gefolgt vom japanischen Autobauer Toyota. Die Bronzemedaille verdanken die Japaner vor allem ihrem Ruf als weltweit profitabelster Autobauer.
Wie gut BMW tatsächlich in der Umfrage abgeschnitten hat, zeigt sich vor allem im Industrievergleich. Weil hier ausschließlich Branchenexperten die Unternehmen vergleichen, fallen die Urteile wesentlich härter aus. Das Überraschende: Lag im allgemeinen Ranking über alle Branchen gerechnet Toyota (Platz drei) weit vor den Münchnern (Platz neun), hat BMW im Industrievergleich den japanischen Vorzeigebetrieb überholt und liegt unangefochten auf Platz eins. Neben dem guten allgemeinen Ruf innerhalb der Automobil-Branche – bei dem BMW ganz klar die Nase vorn hat –, fragten die Unternehmensberater der Hay Group auch noch ab, wie die Manager und Analysten die Unternehmen zum Beispiel hinsichtlich Managementqualität, Produkt- und Servicequalität, Innovation oder Personalmanagement bewerten. In insgesamt fünf Subkategorien liegt BMW gleich fünf Mal auf Platz eins.
So attestieren die Branchenexperten dem bayerischen Unternehmen innerhalb der Automobilbranche die beste Produkt- und Servicequalität, den höchsten Innovationsgrad, das beste langfristige Investitionsverhalten, das beste Personalmanagement und die beste Community. In Sachen Managementqualität, solides Wirtschaften und globale Ausrichtung landet BMW auf Platz zwei, „Ausreißer“ mit Platz drei ist lediglich die Kategorie „Nutzung des Unternehmenskapitals“. Zum Vergleich: Der weltweite Autoliebling Nummer eins, Toyota, kann in nur vier Kategorien den Platz auf dem Siegerpodest buchen. So bescheinigten die Befragten den Japanern, bei der Managementqualität, dem soliden Wirtschaften, der Nutzung des Unternehmenskapitals und der globalen Ausrichtung die Nummer eins in der Autobranche zu sein.
Auch BMWs deutsche Konkurrenten in der Automobilindustrie schneiden innerhalb des Branchenvergleichs gut ab. Daimler arbeitete sich im Vergleich zum Vorjahr im Industrieranking um drei Plätze nach vorn und belegt jetzt Platz drei, Volkswagen schaffte es sogar, sich um sechs Plätze zu verbessern und steht nun an fünfter Stelle im weltweiten Ranking der Automobilhersteller. Während die Wolfsburger in den Unterkategorien im gesunden Mittelfeld rangieren, können sich die Stuttgarter in Fragen der Produktqualität und der Innovationsfähigkeit direkt hinter BMW die Silbermedaille ans Revers heften – deutliches Zeichen dafür, für wie gut aufgestellt die deutsche Automobilbranche gerade bei der Qualität und der Umsetzung neuer Ideen und Technologien eingeschätzt wird. Auch die Sparte der Automobilzulieferer unterstreicht die Bedeutung deutscher Unternehmen weltweit. Robert Bosch landet auf Platz vier innerhalb der Automobilzulieferindustrie, ZF Friedrichshafen rangiert mit Platz 12 immerhin noch unter den weltweit 15 besten Zulieferern.
Nach dem Urteil der Befragten sind die Deutschen zudem auch besonders gut im Bereich Chemie aufgestellt. Mit BASF auf Platz zwei, Bayer auf Platz vier und Linde auf Platz sieben verteidigten gleich drei deutsche Chemiekonzerne ihre Spitzenpositionen in der Top Ten-Liste der Branche. Bei den Versicherungen, Abteilung Eigentum und Haftpflicht, finden sich mit Münchner Rück und der Allianz zwei deutsche Namen unter den ersten Zehn. Beide Unternehmen schafften es sogar, sich um zwei Plätze zu verbessern: Die Allianz springt von Platz elf auf Platz neun, die Münchner Rück von Platz neun auf Platz sieben.
Generell schnitten deutsche Unternehmen bei der diesjährigen weltweiten Managerumfrage sehr gut ab. Von den 27 deutschen Unternehmen, die es in die 27 verschiedenen Industriekategorien von Software- bis Metallindustrie geschafft haben, gehören neun Firmen zu den ersten fünf Spitzenreitern. Weitere acht Unternehmen zählen immerhin noch zu den Top Ten ihrer Branche. Mit Arcandor, Boehringer Ingelheim, Heraeus Holding und ZF Friedrichshafen schafften es gleich vier Unternehmen zum ersten Mal in die Liste der meist bewunderten Unternehmen weltweit einzuziehen. Von den bereits anerkannten Firmen konnten sich sieben im jeweiligen Industrieranking verbessern. Im weltweiten Branchenvergleich gelang ThyssenKrupp der größte Sprung nach vorn. Gleich um neun Plätze arbeitete sich der Essener Stahlproduzent – von Platz zwölf auf Platz drei – vor. Der Traditionskonzern und Premiumhersteller erwirtschaftet hervorragende Renditen.
Im Ranking der besten deutschen Unternehmen über alle Branchen hinweg gerechnet glänzen neben BMW vor allem Daimler, Siemens, BASF und Metro. Sie schneiden im Gesamturteil der weltweit befragten Manager so gut ab, dass sie sich zu den Musterknaben der deutschen Konzernwelt zählen dürfen.
Der Ruf, zu den beeindruckendsten Unternehmen der Welt zu gehören, hilft Unternehmen insbesondere bei der Talentsuche und Mitarbeiterbindung. Schon allein durch das Image ziehen die beliebtesten Konzerne Toptalente an. Aber nicht nur das. Sie sind durch gezielte Förderung in der Lage, eigene Mitarbeiter in verantwortungsvolle Positionen zu entwickeln und müssen deshalb seltener Topleute teuer von außen einkaufen.
Doch nicht nur an Recruitingkosten wird gespart: Durch gezielte leistungsorientierte Vergütungssysteme werden gute Gehälter in die richtige Richtung gelenkt und die Leistungsträger überdurchschnittlich bezahlt - ohne dass deshalb die Vergütungskosten insgesamt ins Kraut schießen.








