(openPR) Glückskind oder Pechvogel: Niemand muss weniger happy sein als andere.
Ob Glück nun Zufall ist oder Schicksal und ob es ein Talent zum Glücklichsein gibt, darüber zerbrechen sich die Philosophen und Wissenschaftler schon seit Jahrtausenden den Kopf, ohne eine endgültige Antwort zu finden. Es ist wohl ähnlich wie bei der Liebe. Auch da gibt es diesen magischen Funken der überspringt und entscheidet, ob es Klick macht. In einem sind sich jedoch alle Gelehrten einig: Glück ist überall. Man muss es nur erkennen lernen.
Der Dauerbrenner und ein Garant in Sachen Glück sind soziale Kontakte. Zu Freunden, Familie und zum Partner – davon kann der Mensch einfach nicht genug bekommen, haben Glücksforscher herausgefunden. Die Freude daran nutzt sich auch nicht ab, im Gegensatz zur Freude an materiellen Dingen. Denn der Jackpot macht nur so lange happy, bis man sich an das neue Leben mit all dem Reichtum gewöhnt hat. Dann meldet das Gehirn: “Das kann ich mir immer leisten und ist nichts Besonderes mehr.“ Wenn man sich hingegen nur ab und zu etwas Schönes gönnt ist der Glücks-Flow auch bei materiellen Dingen fast garantiert. Denn auch das kennt man: Es trifft etwas ein, auf das man lange gewartet oder gespart hat und anstatt Purzelbäume zu schlagen, kann man sich gar nicht freuen. Manchmal kann die Vorfreude viel schöner als das Ergebnis selbst sein.
Wissenschaftlich betrachtet werden diese intensiven Gefühle durch den Botentransmitter Serotonin ausgelöst. Das Beste: Jeder produziert den Botenstoff selbst. Das Gehirn schüttet ihn in ganz unterschiedlichen Situationen aus: Beim Sex, Sport oder beim Essen. Aber auch, wenn man etwas schafft, das man schon lange vor sich hergeschoben hat, kann das zur Euphorie führen. Den inneren Schweinehund zu besiegen lohnt sich also doppelt. Und auch das haben Forscher herausgefunden: Geborene Glückspilze oder ewige Pechvögel gibt es nicht. Jeder Mensch kann glücklich sein. Es kommt nur auf die Einstellung an.
Weitere interessante Einblicke in die Geheimnisse des Glücks finden Sie in der aktuellen Ausgabe der YOUNG (EVT 15.03.). Unter www.y-style.de können Sie uns ihre Erfahrungen über das Glück schreiben oder im Redaktions-Blog weiterdiskutieren.













