(openPR) Der Arzneimittelmarkt ist in Bewegung. Hinter einer Liberalisierung muss allerdings noch ein großes Fragezeichen gemacht werden. Noch ist in dem anstehenden EU-Gerichtsverfahren nichts entschieden. Bestimmte Interessengruppen vergleichen Arzneimittel zwar mit Brillen, aber bekanntlich sind Arzneimittelpackungen nicht durchsichtig. Was für Optiker gilt muss deshalb rein optisch schon nicht für Apotheker gelten. Lutz Engelen, Präsident der Apothekerkammer Nordrhein gibt sich in einem Zeitungsinterview mit Recht locker, kündigt aber an, dass der Berufsstand "Gas gibt", wenn es wider Erwarten zu einer Liberalisierung des Marktes kommt.
Ein Kollege aus Duisburg macht jetzt schon richtig Wind - mit Luftpumpen. Seit 20 Jahren sammelt er Luftpumpen für ein gelbes Luftpumpenfeld. 30 000 Luftpumpen sollen es am Ende sein. Die Aktion soll 2010 die europäische Kulturhauptstadt Essen beleben. "Luft zum Atmen braucht jeder" sagt der Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley, der mit seinem Guinnessrekord 1985 für die längste abstrakte Bildfolge bewiesen hat, dass er auch große Dinge schultern kann. Er stuft seine Aktion für das Ruhrgebiet als durchaus essentiell ein, und hält sie persönlich sogar für lebenswichtig. Unabhängig davon, welche Bedeutung man dem Feld am Ende auch gibt -Gesundheitsmahnmal oder Denkmal für den Klimaschutz usw. - im Augenblick ist es erst einmal Protestfeld gegen das Vorgehen eines bekannten Handyherstellers im Ruhrgebiet. "Sonst verkommt diese "Unart" in einem halben Jahr zur absoluten Randnotiz. So frisst sie sich in das Gedächtnis ein. Im Musical kommt der Handyhersteller übrigens gut weg, weil er für die Arbeiter eine gute Lösung findet!"
Der Fall Nokia und der Erfolg des Hauptstadtliedes "Liebe, liebe Lin..." ,in dem eine Luftpumpe Hoffnungsträger für das Ruhrgebiet wird, haben Rudolf Kley dazu gebracht, die Geschichte für ein Musical zu schreiben. Luftpumpen spielen darin die Hauptrolle. Die Geschichte trägt autobiografische Züge. Rahmenhandlung ist ein Apothekennachtdienst. "Möchte mal sehen, wie der bei Schlecker aussieht. Rosinen rauspicken kann jeder. Den Dreck für andere liegen lassen auch!" Wenn auch die Bedeutung des Notdienstes der Apotheke im Musical auf originelle Weise endlich mal gewürdigt wird, soll es darin auf keinen Fall ernst und trocken zugehen. "Wo gibt es so etwas. Dass man sich als Apotheker hinlegt, und als Vincent van Gogh wieder aufsteht?" Garantie dafür verspricht das Konzept, Musik der unterschiedlichsten Stilrichtungen zuzulassen, möglichst viele Gruppen daran zu beteiligen. "Was ich also brauche, sind Leute, die komponieren und texten können und wollen und dies aus Freude in der Gruppe tun, die möglicherweise schon Erfahrungen in diesem Bereich haben, dies bisher nur im Schulunterricht gemacht habe, danach oder zum Teil parallel Sänger und Sängerinnen mit den gleichen Ambitionen. Die Belohnung kann vorerst nur der Applaus des Publikums sein. Alles weitere, wie Proberäume etc ergeben sich meiner Ansicht nach von selbst, wenn das Unternehmen erst einmal angelaufen ist und der Fortschritt sichtbar ist. Die Aktion wird auch davon leben, dass laufend über ihre Fortschritte berichtet wird. Wäre auch schön, wenn eine TV-Produktionsfirma die ganze Entwicklung von Anfang an filmt und für das Fernsehen aufbereitet." Sollte in dem Stück ein Person vorkommen, die 10 Lieder vorträgt, dann könnten nach Kley durchaus 10 verschiedene Akteure in ihre Rolle schlüpfen. "Das Ganze ergibt ein Puzzle, dass so bunt ist wie das Ruhrgebiet. Jeder wird sich hier irgendwo wieder erkennen können. Und es werden nicht nur gute Sänger gesucht. Jeder kann hier mitmachen und sich unentbehrlich machen. Auch Kulissenschieber ist ein ganz wichtiger Job! Grundsätzlich ist auch Herbert Grönemeyer herzlich eingeladen. Eingeladen ist jeder, der sich irgendwie mit dem Ruhrgebiet verbunden fühlt. Sein Wohnsitz kann ganz woanders sein."
Bitte möglichst schriftlich melden bei Rudolf Kley, Bahnhofstr.134, 47137 Duisburg Tel 0203/442999. Infos unter www.luftpumpenfeld.de E-mail













