(openPR) ZTG GmbH, FH Dortmund und Partner präsentieren „Demonstration Area“ in Halle 4.2, Stand 116
Krefeld/Berlin, 10. März 2008 – Einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakten werden die Dokumentation und Kommunikation und damit die Patientenversorgung im Gesundheitswesen nachhaltig verbessern. Partner aus dem Projekt EPA.nrw präsen-tieren auf der conhIT 2008 in Berlin im Rahmen einer eigens eingerichteten „Demonstration Area“ die erste Stufe des Projektes: Eine Dokumentenakte als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur weiteren Spezifikationsarbeit und Umsetzungen.
Die conhIT 2008 startet in diesem Jahr unter neuem Namen als Treffpunkt für die Healthcare IT-Branche durch. Vom 8. bis 10. April stellen Unternehmen Neuheiten und Trends in den Berliner Messehallen vor. Ein Kongress- und Akademieprogramm ergänzen die Veranstaltung. Mit der „Demonstration Area“ in Halle 4.2 (Stand 116) präsentieren der Initiator der conhIT, der VHitG e.V., das Krefelder Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen und die Fachhochschule Dortmund ein zusätzliches Veranstaltungshighlight. Hier wird in Live-Demonstrationen der Weg elektronischer Dokumente von der Arztpraxis über das Krankenhaus bis zum Patienten nachgezeichnet.
Stellvertretend für die Projektpartner präsentieren die Firmen careon, Duria, iSoft und Medistar die Integration der EPA.nrw-Schnittstelle in ihre Softwaresysteme. Gezeigt wird die Übermittlung elektronischer Arztbriefe nach VHitG-Standard zwischen einer einrichtungsübergreifenden Patientenakte, zwei Praxisverwaltungssystemen, einem Krankenhausinformationssystem und einer Gesundheitsakte. Die Schnittstelle wurde unter Berücksichtigung der relevanten internationalen Standards entwickelt.
Eingesetzt werden auch Komponenten der Telematik-Infrastruktur für das Gesundheitswesen wie Konnektoren, Kartenleser, elektronische Heilberufsausweise und elektronische Gesundheitskarten, wie sie auch bei der aktuellen Erprobung der eGK in den Testregionen genutzt werden. Die eingesetzten Konnektoren der Siemens AG verfügen bereits über fortgeschrittene Funktionalitäten wie z.B. Signatur und Verschlüsselungsfunktionen.
Als erster Schritt zur vollständigen Interoperabilität verschiedener Aktensysteme kann so eine sektorübergreifend nutzbare Dokumentenakte erzeugt werden, die ein erster Schritt zur umfassenden einrichtungsübergreifenden Elektronischen Patientenakte ist. „Wir möchten zeigen, dass einrichtungsübergreifender Informationsaustausch im Gesundheitswesen keine Zukunftsmusik mehr ist, sondern heute bereits realisiert werden kann, wenn sich die Unternehmen gemeinsam an einen Tisch setzen“, so Projektleiter Stefan Kühn vom Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen. „Die Präsentation weiterer Projektstufen von EPA.nrw sind auf der IT-Trends Medizin / Health Telematics im September sowie auf der Medica im November dieses Jahres geplant“.
Einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakten
Die bereits vorhandenen Informationssysteme in Krankenhäusern und Arztpraxen können heute nur eingeschränkt miteinander kommunizieren. Ziel des Projektes EPA.nrw ist deshalb u.a. die Entwicklung von Spezifikationen und Vereinbarungen für interoperable, einrichtungsübergreifende Elektronische Patientenakten (eEPA) und sowie einer Referenzarchitektur mit definierten Interoperabilitäts-festlegungen und eines Migrationskonzeptes. Im Fokus der Arbeiten der Projektgruppe EPA.nrw steht die "arztgeführte“ Akte. Elektronische Patientenakten werden heute weltweit als Kernelement moderner Gesundheitssysteme angesehen. Sie sollen als Instrument eines modernen und vernetzten Gesundheitswesens die jederzeitige und vollständige Verfügbarkeit der behandlungsrelevanten Daten eines Patienten ermöglichen. Neben dem „Kernprojekt“ EPA.nrw findet unter dem Dach von eGesundheit.nrw auch die Abstimmung mit weiteren Aktenprojekten, wie etwa patientengeführten Gesundheitsakten, statt.
Die Vorführungen in der „Demonstration Area“, Halle 4.2 - Stand 116, finden mehrmals täglich während der Öffnungszeiten der Industrie-Messe statt. (www.conhit.de)









