(openPR) Verden. In der Studie “Going for Growth 2008” der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird erneut die Deregulierung des Handwerksrechts verlangt. In den Empfehlungen für Deutschland heißt es: „Es wird auch empfohlen die qualifikationsbezogenen Markteintrittbeschränkungen im Handwerk abzuschaffen und insgesamt die administrativen Hürden für Unternehmen zu reduzieren“.
Bundeswirtschaftsminister Glos kommentiert die Studie mit den Worten:
„Die Studie zeigt auch, dass wir durch … mehr Wettbewerb auf den Waren- und Dienstleistungsmärkten die Wachstumsdynamik in Deutschland stärken können. Wir müssen die günstige konjunkturelle Entwicklung jetzt nutzen, um wachstumsfördernde Reformen auf den Weg zu bringen.“
Das BUH Vorstandsmitglied Jonas Kuckuk kommentiert: „Bei dieser Absichtserklärung kann man Herrn Glos nur zustimmen. Die Abschaffung des Meisterzwangs in 53 Handwerk 2004 hat zu einer hohen Gründungsdynamik in diesen Handwerken geführt.“ Innerhalb von dreieinhalb Jahren hat sich der Betriebsbestand von 74.940 am 1.1.2004 auf 157.669 am 30.6.2007 mehr als verdoppelt (Quelle: ZDH). „Dies zeigt wie stark die Beschränkung des Meisterzwangs Existenzgründungen verhindert und welches Wachstumspotential zum Schaden für Verbraucher und existenzgründungswillige Handwerker vertan wird. Wir hoffen, dass Müllermeister Glos nicht weiter die Marktabschottung für Meisterbetriebe verteidigt sondern nach einer Vielzahl wirtschaftswissenschaftlicher Studien nun die Gewerbefreiheit auch im Handwerk einführt.“ so Kuckuk.
Erfreulich ist aus Sicht des BUH auch die OECD-Forderung nach Abschaffung der Zwangsmitgliedschaft in Kammern.











