(openPR) München, den 3. März 2008. - Unternehmensnahe Schlichtung von Reisereklamationen – zu schlicht gedacht?
In diesen Tagen ist es durch die Presse gegangen: Ein bekannter Reiseshopping-Sender hat den ehemaligen Vorstand eines Reiseversicherers engagiert, um zukünftig bei „Klärungsbedarf“ als Streitschlichter zwischen Kunden und Reiseveranstalter zu fungieren. Auch wenn Claudia Brözel, Vorstand des Verbandes der führenden deutschen Online-Reiseportale, sich natürlich freut, dass der durch den VIR begründete Trend einer neutralen Schlichtung etwaiger Differenzen zwischen Bucher und Veranstalter gewissermaßen Karriere macht, so ist doch auch hier das Bessere des Guten Feinds.
Besser eine neutrale, unabhängige Schlichtungsstelle für alle als eine Inflation unternehmenseigener Ombudsmänner
Als der VIR sich im Jahr 2005 entscheiden hat, zum Nutzen der Online-Bucher eine neutrale, unabhängige Reiseschiedsstelle ins Leben zu rufen, war dies sicher ein Trendsetting. Mit der zwischenzeitlichen Ausgründung der Reiseschiedsstelle unter der Trägerschaft des eingetragenen Vereins FASIR e.V. wurde die Unabhängigkeit des Schlichtungsvorgangs noch weiter institutionalisiert. Dr. Vogel, der Vorstandsvorsitzende des Trägervereins, weiß zu berichten, dass es gerade diese ganz bewusste Unabhängigkeit der Reiseschiedsstelle ist, die Vertrauen auf beiden Seiten schafft und damit die anerkannt erfolgreiche Schlichtungsarbeit erst ermöglicht. Wozu also das Rad neu erfinden?









