(openPR) Hyuna Kim - Mari Lou - Ernst Altmann - Irene Pätzug
Gruppenausstellung vom 15. 3. 2008 – 12. 4. 2008
Vernissage am 14. 3. 2008, 19:00 Uhr
Wir präsentieren unter dem Titel „Kabinette“ vier Ansätze moderner Malerei, Zeichnung und Plastik aus Süd Korea, Kanada und Deutschland. Drei der Künstler dieser Ausstellung zeigt die janinebeangallery zum ersten Mal.
Hyuna Kim (Südkorea)
Die Malerei der Künstlerin Hyuna Kim zeigt seltsame, komische, unlogische und doch vertraute Bilder, die mit Archetypen von Traumbildern spielen, diese also anregen und aufrufen. Wie es auch Träumen als eigen gilt, die Wahrnehmung zu verschieben und zu verrücken, scheinen die Bilder Kims Darstellungen eines solch rätselhaften Prozesses zu sein. Eines Prozesses in dem den Räumen, Dingen, Tieren und Menschen ihre tradierten Zuordnungen und Bedeutungen entzogen werden, gleichzeitig aber gerade durch ein Zusammentreffen von logischerweise nicht Zusammengehörigem neue Zusammenhänge zuerkannt und unbekannte Bedeutungen geschaffen werden.
Kims Arbeiten sind zum Teil gekennzeichnet durch verschiedene unverbundene, collageartige Handlungsstränge aber auch von großer Einsamkeit und Melancholie.
Ernst Altmann (Deutschland)
Melancholisch wirken auch die großformatigen Arbeiten des Berliner Künstlers und ehemaliger Meisterschüler Daniel Richters Ernst Altmann.
Altmann ist auf der Suche nach Klarheit sowohl im geistigen wie formalen Sinne; für ihn bedeutet die formale Einfachheit, ja Strenge auch die Freiheit im Ausdruck. Stilistisch orientiert er sich mit seinen Stecil-Paintings unter anderem an mittelalterlichen und asiatischen Schnitten. Dabei setzt sich Ernst Altmann mit historischen und literarischen Themen auseinander und bindet diese in seine Arbeiten ein, es entstehen ein- bis zweifarbige Arbeiten auf Leinen und Papier.
Irene Pätzug (Deutschland)
Die Plastikerin Irene Pätzug, Absolventin der Kunsthochschule Weißensee, spielt mit der Positionierung im Raum, mit dem Sichtbarmachen des Unsichtbaren. Pätzugs Objekte und deren Räume werden zu "Bildern", dabei sieht sie ihre plastische Arbeit als eine Erweiterung des Raumes, des sichtbaren sowie des gedachten. Die Anwesenheit des Betrachters erweitert das Bild und schafft eine neue, eigene Gültigkeit. Mit den Objekten auf einer Ebene, wird der Betrachter ein Teil des Bildes.
Mari Lou (Kanada)
Die Künstlerin Mari Lou knüpft an ihre Serie "Serial Killers" an. Veranschaulichte die Künstlerin in dieser Serie zu Beginn noch vorrangig über bildliche Momentaufnahmen eine ironische Überlagerung von persönlichen Zuständen wie Verzweiflung und Leichtigkeit, erweitert sie ihre Sujets nunmehr um eine erzählerische und damit zeitliche Weite. Es ist vor allem der Hintergrund, der dabei als stilistisches Mittel dient und einen dramatischen Kontext erzeugt, der Mari Lous Figuren in neue Zusammenhänge versetzt - wenngleich deren Interpretation vielseitig ausfallen kann.












