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Hakumat Rai - Keramische Formen nach dem Vorbild der Mikro-Organismen

03.03.200807:48 UhrKunst & Kultur

(openPR) Vom 9. März bis zum 20. April 2008 zeigt das Ostholstein-Museum in Eutin Keramiken des in Heikendorf lebenden Dr. Hakumat Rai. Dr. Rai war als Limnologe am Max Planck-Institut für Limnologie in Plön tätig und beschäftigt sich seit gut zwanzig Jahren mit Keramik. Seit einigen Jahren nimmt er als Vorbild für seine Keramikobjekte Fotos von Mikroorganismen, aus denen seine Keramikformen entwickelt, deren Gestaltung er durch farbige Glasuren unterstreicht.



Dr. Hakumat Rai wurde 1933 in Indien geboren, studierte in New Delhi, wo er sein Studium 1956 abschloss. 1969 wurde er am Institut für Limnologie der Universität Zürich promoviert. 1970 kam Dr. Rai an das Max Planck-Institut für Limnologie in Plön, wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand im Jahre1998 tätig war. Dr. Hakumat Rai war weltweit wissenschaftlich tätig, wobei Arbeitsschwerpunkte u.a. in Indien, Argentinien und Brasilien lagen. Forschungsaufträge führten ihn u.a. nach Japan, Kanada und Israel.

Zu seinen Keramikobjekte erläutert Hakumat Rai:

„Als Anregung für die Formgebung meiner Objekte habe ich Mikrofotografien benutzt, die mit einem Raster-Elektronen-Mikroskop (REM) von lebenden und fossilen Mikroorganismen gemacht wurden. Solche Mikrofotos zeigen einen außerordentlichen Reichtum unterschiedlicher dreidimensionaler Strukturen, Formen und Gestalten, die auf andere Weise nicht sichtbar gemacht werden konnten. Einige dieser Mikrofotos habe ich nach ausschließlich ästhetischen Kriterien ausgemalt, um daraus meine Objekte zu formen. Diese Objekte werden wegen ihres optischen Reizes gezeigt; zugleich vermitteln sie ein Gefühl für die Schönheit einiger von der Natur erzeugter Formen, die erst bei starker Vergrößerung sichtbar werden.

Während Millionen von Jahren haben Evolutionsprozesse in der Natur die Form und Struktur von Mikroorganismen verankert und eine große Vielfalt hervorgebracht. Es ist faszinierend, dieses technologische Wunderwerk der Natur zu entdecken. Ich denke, das es eine neue Technik ist, Keramik nach dem Muster und der Bauweise von Mikroorganismen zu gestalten.

Ich beschäftige mich intensiv mit der Natur, die ich neugierig und phantasievoll, aber mit einem wissenschaftlichen Auge betrachte. Für meine Arbeiten stelle ich mir selbst die Aufgabe, das zu duplizieren, was ich sehe. Das ist für mich ein umkehrbarer Prozess, der Kunst mit der Natur und Natur mit Kunst verbindet.

Wenn ich Mikro-Organismen betrachte, erkenne ich natürliche Formen und die strukturelle Ordnung, die hinter jeder dieser Formen steht. Meine Kunst wird bestimmt durch meine Wahrnehmung dessen, was ich sehe und was für mein Gefühl eigentlich Natur bedeutet. Meine Arbeiten haben weder einen Bezug zu historischer Keramik noch sind sie irgendwie beeinflusst von den neuesten Theorien postmodernen Denkens, es liegt keine Ironie darin, keine Bilder, keine Erzählung. Das heißt nicht, dass ich diese nicht schätzen würde., sondern ich bin meinem eigenen Instinkt gefolgt und habe mich auf das konzentriert, was für mich bedeutsam ist.

Ich habe eine geordnete und rationale Sicht der Natur; meine Formen sind harmonisch und rhythmisch mit einer ganzheitlichen Betrachtung und nicht der Teile. Meine Arbeiten sind weder Fertigware noch Natur; es sind Skulpturen, die die Schönheit der Natur und die Gestaltung der realen mikrobiellen Welt einfangen.“

Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 9. März 2008, um 11.30 Uhr eröffnet. Zur Ausstellung sprechen Dr. Klaus Warringsholz und Dr. Karl-Paul Witzel, beide Plön.



„Hakumat Rai: Keramische Objekte nach dem Vorbild der Mikro-Organismen“
9. März bis 20. April 2008

Eröffnung: 9.3.2008, 11.30 Uhr

Ostholstein-Museum
Schlossplatz 1
23701 Eutin

Tel.: 04521-7018-0
Fax: 04521-701818
E-Mail: E-Mail
www.oh-museum.de

Öffnungszeiten:
bis 31.3.: di-so 15.17, do+so auch 10-12
ab 1.4.: di-so 10-13 + 14-17, do bis 19
Ostermontag geöffnet

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