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Rekordergebnis - 1.050 Gründerinnen und Gründer, 6 Gewinner

(openPR) Sieger der ersten Stufe des BPW ausgezeichnet – Wettbewerberfeld so groß wie nie zuvor


Vier Monate nach Wettbewerbsstart hat der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg die vielversprechensten Businesspläne der ersten Phase prämiert. Die jeweils drei besten Teams in den beiden Bewertungskategorien [BPWtechnology] und [BPWservice] wurden am Donnerstagabend vor knapp 500 geladenen Gästen geehrt. Bei ihrer Auszeichnung in der Caligarihalle des Potsdamer Filmpark Babelsberg nahmen die Gewinner Preisgelder in Höhe von insgesamt 6.000 Euro entgegen. Damit ist der Wettbewerb jedoch noch nicht vorbei: Am 18. März 2008 endet die Abgabefrist für Businesspläne zur Teilnahme an der zweiten Stufe, an der sich auch Neueinsteiger beteiligen können.




Gewinner der Kategorie [BPWtechnology] (für technologieorientierte Konzepte)

Den ersten Platz und 1.500 Euro Preisgeld sicherten sich die vier Gründer und Tonexperten von monoplugx. Das Unternehmen entwickelt und vermarktet innovative Softwareanwendungen zur Filmton-Postproduction.

Mit der Idee Surgical Solutions gewannen Dirk Mucha und Dr. Timo Krüger den zweiten Platz und erhielten 1.000 Euro Preisgeld. Geschäftsidee ist ein computerassistiertes Navigationssystems für Chirurgen, das bei schwierigen Eingriffen im Bereich der Kopfchirurgie die Operateure unterstützt.

Den dritten Platz – und die damit verbundenen 500 Euro – erhielten Matthias Meisdrock und seine Mitstreiter mit der Geschäftidee OMQ. Die Gründer verfolgen das Ziel durch intelligente Programmüberwachung den IT-Support qualitativ zu verbessern und somit wichtige Ressourcen einzusparen.


Gewinner der Kategorie [BPWservice] für (nicht technologieorientierte Konzepte)

Den mit 1.500 Euro dotierten ersten Platz vergab die Jury an die Idee Gourmetrestaurant Reinstoff. Im Herzen von Berlin planen Daniel Achilles, Ivo Ebert und Sabine Demel einen Ort für außergewöhnliche kulinarische Erfahrungen und eingegliederter Lounge. In exklusiver und entspannter Atmosphäre bietet das Speisenangebot eine Mischung aus „Haute Cuisine“ und „Molekularküche“.

Das in Potsdam ansässige Unternehmen Grünes Leben belegte den mit 1.000 Euro dotierten zweiten Platz. Die Geschäftsidee von Andrea Prautsch bietet Gartendienstleistungen für die Grünanlagen der Gesundheitsbranche, vor allem Senioreneinrichtungen.

Für PotsdamFilms wurden die Gründer Tanja Grupp und Brendan C. Flynt mit dem dritten Platz und 500 Euro Preisgeld ausgezeichnet. In einer multifunktionalen Filmvilla wollen die beiden Gründer originelle und qualitativ hochwertige Spiel- und Kinderfilme für Deutschland und den internationalen Markt produzieren und dazu passende Produkte vertreiben, wie z.B. interaktive Computerspiele, fantasievolle Bücher und Spielzeug.


BPW 2008 – Wettbewerb der Rekorde
In der ersten Wettbewerbsstufe des Jahres 2008 ist der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg in neue Dimensionen vorgestoßen: Mit der Rekordbeteiligung von insgesamt 564 eingereichten Businessplänen, hinter denen 1.050 Gründer stehen, war die Konkurrenz so groß wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr wurden damit rund ein Drittel mehr Geschäftskonzepte abgegeben. Mehr noch: In der ersten Phase des diesjährigen Wettbewerbs gingen mehr Pläne ein als in allen drei Stufen des BPW 2007 zusammen. Der Anteil von Teilnehmern aus dem Hochschulumfeld ist um acht Prozentpunkte auf 68% gestiegen. Seit November haben sich über 2.400 Interessierte für Deutschlands größten regionalen Gründerwettbewerb registrieren lassen.


Die Auszeichnungen
Die Preise wurden überreicht von Dr. Wolfgang Krüger, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg, Almuth Nehring-Venus, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin, Klaus-Dieter Licht, dem Vorsitzenden des Vorstandes der ILB und Gastgeber der Prämierung sowie Andreas Schulz, Direktor Firmenkunden / Öffentliche Hand und Stellvertretendes Vorstandsmitglied der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam.

Brandenburgs Staatssekretär für Wirtschaft, Dr. Wolfgang Krüger, betonte: „Die Rekordbeteiligung ist ein eindrucksvoller Beleg für das gute Gründungsklima in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg – und zugleich Indiz dafür, dass die Gründer den Businessplan-Wettbewerb als wertvolles Instrument erkannt haben und sich engagiert beteiligen. Der BPW vermittelt den künftigen Unternehmern durch Beratung und Schulung Kenntnisse, die für das Erstellen eines tragfähigen Geschäftskonzepts unverzichtbar sind. Der BPW trägt dazu bei, dass die Gründer gut gerüstet in die Selbstständigkeit starten. Und je genauer die Gründer wissen, was sie im Geschäftsalltag erwartet, umso höher sind ihre Chancen, sich im Wettbewerb auch erfolgreich zu behaupten.“

„Große Klappe und nichts dahinter, wird manchmal über die Berliner gesagt. Stimmt nicht, nirgendwo in Deutschland gibt es so viele Gründerinnen und Gründer wie in Berlin. Berlinerinnen und Berliner sind offenbar kreativ, denn sie haben genügend Ideen vom Gewerbe bis zur High-Tech-Branche. Sie haben Mut, denn sich selbständig zu machen, das ist und bleibt ein Wagnis. Sie haben Kraft, um sich gegen alle Widerstände durchzusetzen und die Mühen der Ebene zu bewältigen. Und sie haben Partnerinnen und Partner wie diejenigen, die den Businessplanwettbewerb Berlin-Brandenburg organisieren. Hier treffen Gründerinnen und Gründer auf Menschen mit fachlicher und sozialer Kompetenz, die beim Gründen helfen, die die Kreativität fördern, die den Mut anerkennen und die Kraft vergrößern.“ sagte die Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen in Berlin, Almuth Nehring-Venus.

„Die Region Berlin-Brandenburg hat ein großes kreatives, wissenschaftliches und unternehmerisches Potenzial“, sagte Klaus-Dieter Licht, Vorsitzender des Vorstandes der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) und Gastgeber der Prämierungsveranstaltung. „Der Businessplan-Wettbewerb hat sich zu einem wichtigen länderübergreifenden Instrument entwickelt, um dieses Potenzial zu heben. Die Initiative hilft den Unternehmensgründerinnen und -gründern durch konkrete Schulungsangebote, ihre Chancen auf den wirtschaftlichen Erfolg zu erhöhen. Jede dieser erfolgreichen Existenzgründungen bringt unsere Wirtschaftsregion ein Stück voran. Der mit fast 70% besonders hohe Anteil von Gründerinnen und Gründern aus dem Hochschulumfeld spricht für die mittlerweile hohe Gründungsbereitschaft im Wissenschaftsbereich in Berlin-Brandenburg.“


Der weitere Wettbewerb
Der Einstieg in den Wettbewerb ist auch in Stufe zwei und drei jederzeit möglich. Bis zum Abgabetermin der zweiten Stufe am 18. März 2008 analysieren die Teilnehmer das Marktpotenzial ihrer Geschäftsideen und planen ihre Marketingmaßnahmen. Die Erstellung einer vollständigen Finanz- und Unternehmensplanung erfolgt dann in der letzten Stufe, die mit der Abschlussprämierung im Juli 2008 endet.

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