(openPR) Kaum ein Begriff ist in den Geistes- und Kulturwissenschaften derzeit so strittig wie der des Bildes. Die zeitgenössische Bildforschung steht mit ihrer Schar von Theorieansätzen vor allem vor der Frage: Handelt es sich bei Bildern stets um Zeichen?
Mit "Wie sind Bilder möglich?" legt Mark Halawa eine Studie vor, die den Bildbegriff im Einklang mit phänomenologischen Bildtheoretikern an die Wahrnehmung bindet, ohne jedoch den für die Bild-Erkenntnis so wesentlichen Wahrnehmungsprozess vom Zeichenbegriff abzulösen.
In Rekurs auf die erkenntnis- und wahrnehmungstheoretischen Gedanken des amerikanischen Semiotikers Charles Sanders Peirce (1839-1914) liefert der Autor Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs; diese sehen die Konstitutionsbedingungen des Bildes darin, dass ein bestimmter Gegenstand von einem kompetenten Betrachter im Rahmen der Wahrnehmung als Bild verzeichnet werden muss. Das Buch beschreibt, wie dieser Akt des Verzeichnens konkret beschaffen ist, und setzt sich kritisch mit vorherrschenden Theorieansätzen zum Bildbegriff auseinander.
Die Universität Duisburg-Essen hat "Wie sind Bilder möglich?" mit dem Preis für innovative Denkanstöße in den Geisteswissenschaften ausgezeichnet.
Mark Ashraf Halawa
Wie sind Bilder möglich?
Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs
2008, 208 S., Broschur, 190 x 120 mm
EUR(D) 19,00 / EUR(A) 19,45 / sFr. 32,20
ISBN 978-3-938258-71-2
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