(openPR) Mainz, 26. Februar 2008
Präsentation der virtuellen 3D-Welt „Second Life“ auf der Sonderschau „Technik Zu Hause“ der Rheinland-Pfalz Ausstellung
„Second Life“ wird von vielen als die neue, dreidimensionale Version des Internets bezeichnet. 3D-Internetprofi Marcus A. Link von der Firma THREE D SERVICES führt die Besucher der Sonderschau „Fernsehen • Internet • Telefon – Technik zu Hause“ in Halle 6 auf der Rheinland-Pfalz Ausstellung 2008 in die virtuelle Welt von „Second Life“ ein und zeigt, wie man Live Konzerte besucht, an Schulungen teilnimmt oder echte Immobilien besichtigt. Am Dienstag, 11. März 2008, finden in der Sonderschauhalle um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr Live-Demonstrationen mit ausführlichen Erklärungen zum Trend „Second Life“ statt.
„Second Life“ (SL) – auf Deutsch „zweites Leben“ – ist kein Spiel, sondern eine 3D-Simulation einer lebensechten, interaktiven Gemeinschaft („Metaversum“) im World Wide Web, die von den teilnehmenden Personen selbst gestaltet und weiterentwickelt werden kann. „Second Life“ versteht sich dabei weniger als Computerspiel, denn als virtuelle Parallelwelt, deren Figuren vor allem sozial und wirtschaftlich miteinander agieren. Das seit 2003 online verfügbare System hat weltweit inzwischen mehr als zwölf Millionen registrierte Benutzerkonten.
Die virtuelle Welt „Second Life“ verfügt über nahezu alles, was es in der realen Welt gibt, beispielsweise über eine Währung, die sogar in reale Dollar umgetauscht werden kann. Um den virtuellen Traum wahr werden zu lassen, braucht man nicht mehr als einen Computer mit Internetanschluss. Die Software lässt sich aus dem Netz herunterladen. Die Anmeldung ist kostenlos und auf Wunsch anonym. Der frischgebackene SL-Bewohner (Resident) schlüpft anschließend in eine fremde digitale Haut (Avatar). Die Kunstfigur kann er mit wenigen Mausklicks nach eigenem Wünschen gestalten. Der Avatar kann versuchen die eigene Persönlichkeit so gut wie möglich abzubilden – er kann aber auch ganz weit weg vom tatsächlichen Charakter, Form, Größe und Eigenschaften der Wunschfigur einstellen. Über eine interne Suchfunktion fragt der Besucher ab, welche Firmen, Institutionen oder Personen eine Präsenz in „Second Life“ haben. Die Kommunikation funktioniert wie beim Chatten am PC.
Virtuelle Welten bieten die Möglichkeit, sich selbst und seine Umwelt idealisiert neu zu erschaffen. Dabei hat „Second Life“ Potenzial und könnte noch ungeahnte Möglichkeiten zur Kommunikation und zur Zukunft des Internets entwickeln. Firmen nutzen „Second Life“ zur Selbstdarstellung, für Produkttests oder Produktinformationen. Inzwischen sind auch verschiedene private und staatliche Organisationen und Institutionen in SL vertreten. So findet man dort ein Büro von Greenpeace und eine Repräsentanz Baden-Württembergs. Auch deutsche Hochschulen sowie Museen und Bibliotheken in „Second Life“ präsent. Einige Experten gehen davon aus, dass „Second Life“ das Internet komplett verändern wird und User sich in ein paar Jahren so durchs Netz bewegen werden wie heute durch „Second Life“.
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