(openPR) Verteidiger stehlen ihren stürmenden Kollegen an der Spitze zwar nur selten das Rampenlicht, eine solide Hintermannschaft ist aber dennoch der Schlüssel zu einer erfolgreichen Mannschaft - und wenn es nach dem Castrol Performance Index geht, gehört die Abwehr von Rumänien zu den besten in ganz Europa.
Die besten drei Verteidiger der Rangliste halten sich nach den letzten Testspielen genauso hartnäckig im Index wie auf dem Platz. Während der griechische Innenverteidiger Sotirios Kyrgiakos weiter an der Spitze bleibt, ist Cosmin Contra vom elften Platz einen Rang nach oben geklettert. Damit sind nun drei Spieler der rumänischen Viererkette unter den zehn besten Verteidigern im CPI vertreten.
Rumäniens 1:0-Auswärtsniederlage gegen Israel reichte nicht aus, um Tamas und Goian aus den Top 3 der Rangliste zu verdrängen, doch sie ermöglichte allen übrigen Topverteidigern Europas, etwas zur Spitze aufzuschließen.
Dank Juan Capdevilas meteroritenhaftem Aufstieg vom 36. auf den 4. Rang – Capdevila liegt nun nur noch 66 Punkte hinter Goian – sind nun zwei Spanier unter den besten 20 vertreten. Der Linksverteidiger von Villareal erzielte im Spiel gegen Frankreich im La Rosaleda Stadion in Malaga den späten Siegtreffer zum 1:0 für Spanien und war maßgeblich daran beteiligt, dass Spanien es schaffte, zu Null zu spielen.
Die traditionell als Meister der Verteidigung im europäischen Fußball gepriesene italienische Hintermannschaft kann sich dank Massimo Oddo und Fabio Cannavaro, die aufgrund ihrer Leistungen beim 3:1-Sieg gegen Portugal bis in die Top 20 geschossen sind, noch ein bisschen mehr im eigenen Ruhm sonnen. Vor den letzten Testspielen fand sich kein einziger Spieler der Azzurri in der Rangliste.
Unter anderem die spanischen und italienischen Neuzugänge im CPI kosteten Defensivveteran Lillian Thuram seinen Ranglistenplatz. Der 36-jährige Innenverteidiger des FC Barcelona war der einzige Franzose in den Top 20. Nachdem der nun aus der Rangliste gefallen ist, rangiert die französische Hintermannschaft nur noch unter ferner liefen.
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