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Manager beklagen Kastendenken der Wirtschaftselite

(openPR) - Für 69 % der Führungskräfte ist Zugehörigkeit zu Netzwerken beförderungsrelevant
- 66 % würden ihre Kinder auf private Schulen und Hochschulen schicken
- Zugang zur Wirtschaftselite bleibt weiten Bevölkerungskreisen verschlossen



Für 69 % der deutschen Topmanager spielt die Zugehörigkeit zum Kreis so genannter Macht-Eliten im beruflichen Umfeld eine wichtige Rolle bei Beförderungsentscheidungen. 40 % sagen, dass der Zugang zur Wirtschaftselite bestimmten Bevölkerungsschichten prinzipiell verschlossen ist. Und 66 % würden ihre Kinder nach Möglichkeit auf die besten Privatschulen und -universitäten des Landes schicken, um ihre beruflichen Chancen zu verbessern. Das sind Ergebnisse des „14. LAB Managerpanels“, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company in Kooperation mit der „Wirtschaftswoche.“

Deutlich wurde, dass deutsche Führungskräfte den Begriff „Elite“ vor allem mit dem persönlichen Status verbinden. So assoziieren 81 % der Manager mit „Elite“ eine Spitzenposition in Wirtschaft, Politik, Kultur oder Gesellschaft. Doch für nur 26 % sind öffentlich bekannte, herausragende Leistungen ein zentrales Elite-Merkmal. Das sind weniger Nennungen als für die Zugehörigkeit zu angesehenen Familien (28%) oder für die bloße Tatsache einer hervorragenden Ausbildung (47 %).

„Machteliten besitzen in Deutschland leider noch eine große Bedeutung“, sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. „Wer zur Leistungselite gehört, sollte auch Macht haben – und verantwortungsvoll damit umgehen. Nur so kommen wir weiter.“ Für Personalberater gehöre es daher zu der größten Herausforderung, die Besten und nicht die Mächtigsten in wichtige Führungspositionen zu bringen.

Kritisch beurteilen auch viele Umfrageteilnehmer das deutsche Elite-Denken. „Das Kasten-Wesen der Wirtschaftselite lässt enorme menschliche Ressourcen ungenutzt“, kritisierte etwa ein Spitzenmanager. Ein anderer: „Fachliche Fähigkeiten reichen für eine berufliche Karriere bis zur Spitzenposition nicht aus.“ Entsprechend sehen zahlreiche Führungskräfte den Vorteil privater Schulen und Hochschulen weniger im besseren Ausbildungsstandard als im frühen Zugang zu privilegierten Kreisen.

Einigkeit herrscht unter den deutschen Führungskräften, dass Deutschland eine stärkere und systematischere Förderung intellektueller Eliten braucht – unabhängig von individuellen finanziellen Möglichkeiten. Das sagten 89 % der Befragten.

Ergebnisse des Managerpanels zum Download unter: www.labcompany.net

Zum Managerpanel: Teilnehmer der alle zwei Monate stattfindenden Umfrage von LAB & Company in Kooperation mit der „Wirtschaftswoche“ sind 859 Führungskräfte der deutschen Wirtschaft, die zu zwei Dritteln der ersten oder zweiten Hierarchieebene angehören. Am aktuellen Managerpanel haben sich 259 Führungskräfte beteiligt.

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