(openPR) Internationale Jugendarbeit ermöglicht interkulturelle Erfahrungen und bietet verschiedenen Angebote und Rahmenbedingungen, in denen sich Jugendliche selbstverantwortlich mit sich selbst, mit Menschen aus anderen Kulturen und mit den unterschiedlichsten Themen auseinandersetzen können.
Die NACHWEISE INTERNATIONAL dokumentieren auf attraktive Weise Teilnahme, Engagement sowie die gezeig-ten Kompetenzen von Jugendlichen. Einer dieser Nachweise ist der Kompetenznachweis International. Er bescheinigt in detaillierter Form individuell gezeigte Kompetenzen von Jugendlichen in internationale Projekten. Er ist gedacht für Teilnehmende und für Teamer/-innen im Feld der internationalen Jugendarbeit und kann von Fachkräften und erfahrenen Teamer/-innen ausgestellt werden, die sich zuvor in einer Ausbildung dafür qualifiziert haben. Voraussetzung für die Ausbildung zum Anwender ist eine praktische ehren-, neben- oder hauptamtliche Tätigkeit in einem Feld der internationalen Jugendarbeit, in dem das Verfahren des Kompetenznachweises in eigener Praxis mit Jugendlichen durchgeführt und ausgewertet werden kann. Außerdem mindestens dreijährige Erfahrung in der internationalen Jugendarbeit. Die Anwender/-innen lernen in der Ausbildung, gezeigte Kompetenzen sachlich fundiert, urteilsfrei und wertschätzend zu dokumentieren und den Jugendlichen rückzumelden.
Die Ausbildung erfolgt in drei Phasen. Workshop, Praxisphase und Kolloquium. Die Teilnehmenden erhalten am Ende der Ausbildung ein bundesweit anerkanntes Zertifikat.
Workshop (Königstein): ..................... ...23.-25.04.2008
Kolloquium (Moritzburg): ...................... 24.-26.09.2008
(die individuelle Anreise erfolgt jeweils am Nachmittag)
Kosten: 150 € (Übernachtung, Verpflegung und Schulungsmaterial)
Anmeldeverfahren
Für die Anmeldung zur Teilnahme am Seminar ist das Ausfüllen eines Bewerbungsbogens notwendig. Dieser kann in der Geschäftsstelle des LJBW e. V. angefordert oder über die Homepage www.ljbw.de/download/kompetenz.pdf heruntergeladen werden.
Flyer des Fortbildungsangebotes: www.ljbw.de/download/Flyer_Kompetenz.pdf
Michael Hahn - Geschäftsführer LJBW e.V.
Cossebauder Str. 5 - 01157 Dresden
0351 4015900 - Fax: 0351 401590
Über das Unternehmen
Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. (LJBW) wurde am 13. März 1992 auf Initiative von Pädagoginnen und Pädagogen aus Freizeiteinrichtungen gegründet. Die Mitglieder des Verbandes in den Stadt- und Landkreisen des Freistaates Sachsen eint das Anliegen, naturwissenschaftliche, technische und ökologische Inhalte in die Kinder- und Jugendbildungsarbeit einzubeziehen. Der LJBW agiert auf Landesebene und ist in seiner Schwerpunktsetzung und Ausrichtung deutschlandweit einzigartig. Die Einrichtungen und Projekte in der naturkundlichen und technischen Kinder- und Jugendbildung ermöglichen dem Verband, Impulse in der außerschulischen Jugendbildung zu setzen. Für die Durchsetzung der Interessen aller Heranwachsenden ist der LJBW ein unverzichtbarer Verband, in dem begeisterte Lobbyisten ein gemeinschaftliches, selbstbestimmtes und aktives Lernen in der Freizeit befördern. Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Urteils- und Handlungskompetenz gestärkt und an den Diskurs um ethische Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen herangeführt werden. Kinder- und Jugendbildung in diesem Bereich befördert den selbstbestimmten Umgang mit Technik und neuen Medien und trägt zur kritischen Auseinandersetzung mit technologischen Entwicklungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen bei. Die Beschäftigung mit ökologischen Themen sensibilisiert Kinder und Jugendliche auf Basis der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse für die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Natur und thematisiert Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Alltäglich entdecken, beobachten und nutzen Kinder und Jugendliche natürliche Phänomene, wissenschaftliche Sachverhalte und technologische Entwicklungen. Eine kindgerechte Darstellung von Zusammenwirken und Auswirkungen motiviert zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Unser Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche in ihrem Interesse für wissenschaftliche Sachverhalte ernst zu nehmen und zu fördern. Ihre Fragen sollen aufgegriffen und altersgerecht beantwortet werden. Bildung ist mehr als Schule. In den informellen außerschulischen Lernprozessen vollzieht sich ein Großteil kindlicher Wissensaneignung. In diesen Prozessen bestimmen Kinder und Jugendliche nicht nur die Inhalte, sondern auch das Tempo der Wissensaneignung selbst.