(openPR) In der Ausgabe 06/08 vom 08.02.2008 berichtet 'kapital-markt intern' u. a. über folgende Themen:
WWK – Rolling Stones eröffnen 58. Berlinale – Welche Musik wird bei der undurchsichtigen 1:1 Assekuranzservice AG gespielt?
– In einem 'k-mi' vorliegenden Geheimdossier der im Herbst 2006 ins Rennen geschickten 1:1 Assekuranzservice AG, eine hundertprozentige Tochter der WWK, heißt es zu den Zielen des Unternehmens: "1:1 AG – größter deutscher Maklervertrieb." Eine beachtliche Kampfansage des in München residierenden Versicherers an alle Vertriebsorganisationen in Deutschland, die es zu beleuchten gilt. Oberste Maxime der 1:1 Assekuranzservice AG ist die Realisierung des Best-Advice-Gedankens: Danach werden von jeder Produktart die nach objektiven Gesichtspunkten fünf besten Angebote offeriert." Erstaunlich in diesem Zusammenhang ist jedoch, wie 'k-mi' bereits Ende 2007 berichtete, wie aggressiv die 1:1 Assekuranz AG als Maklervertrieb diverse Umdeckungsaktionen in Richtung bestimmter Versicherer im Markt lanciert und damit konfliktreich gegen eine der wichtigsten Unternehmenszielvorgaben ("Grundlage der 1:1 AG ist der Maklerauftrag") steuert. 'k-mi' liegen inzwischen die Produktionszahlen der 1:1 Assekuranz AG der Monate Oktober bis Dezember 2007 vor.
AWD – Wer gibt eigentlich inzwischen den Ton in Hannover an?
– Was gibt es Neues vom AWD? Der Vorstandsvorsitzende Carsten Maschmeyer fabuliert von einer "strategischen Allianz, um die Welt zu erobern". Doch bei 'Kleinigkeiten' wie richtigen Impressums-Angaben auf der Homepage haperte es gewaltig, wie unsere Kollegen vom 'versicherungstip' in dieser Woche aufdecken konnten.
Brenneisen Capital – Stürmen die Wieslocher mit ihren Partnern in die Charts?
– Die Brenneisen Capital AG/Wiesloch konnte in 2007 ein Fondsvolumen von rund 140 Mio. € plazieren. Mit 62 % des vermittelten Umsatzes lag das Schwergewicht der rund 364 Vertriebspartner des b2b-Partners auf Schiffsfondsinvestitionen. Mit weitem Abstand folgen dahinter ++ Immobilienfonds (11 %) ++ Mischdachfonds (6 %) ++ LV-Fonds (5 %) ++ Spezialfonds (5 %). Die restlichen 11 % fallen auf Leasingfonds, Private Equity und erneuerbare Energien.
Phoenix – Statt Angie trällert es nur noch Katzenmusik
– Ein weiterer nicht gerade kleiner 'Mosaikstein' hinsichtlich einer möglichen Staatshaftung der Bundesregierung bzw. der Aufsichtsbehörde im Phoenix-Skandal fügt sich zusammen: Auf Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler, ob "von 1998 bis 2004 keiner der Geschäftsleiter der Phoenix Kapitaldienst GmbH über eine notwendige KWG-Zulassung" als Geschäftsleiter verfügte, gerät die Regierung argumentativ ins Schlingern. Obwohl bekannt ist, daß seinerzeit die ehemalige Chefsekretärin als Geschäftsleiterin fungierte, weist die Bundesregierung mit weitschweifigen Auskünften des parlamentarischen Staatssekretärs Karl Diller vom 06.02.2008 jede Verantwortung von sich.
Vereinigte Postversicherung – Startet in Köln eine neue Erfolgsband durch?
– Die Vereinigte Postversicherung VVag/VPV, als 1827 gegründete ursprüngliche Sterbekasse der älteste Lebensversicherer Deutschlands, ist mit ihrer Wachstumsoffensive ein gutes Stück vorangekommen. Dies belegen die Zahlen, die Alexander Grundmann, Vorstandsvorsitzender der VPV, für 2007 präsentieren konnte. So legte bspw. das Neugeschäft der VPV Lebensversicherungs-AG um sage und schreibe 25,2 % auf 45,2 Mio. € zu. "Das ist das Ergebnis unserer Strategie, die auf Qualität und Wachstum ausgerichtet ist. Innovative Produkte und qualifizierte Beratung sind ein unzertrennliches Tandem für die Zufriedenheit unserer Kunden", so Grundmann weiter.
Loipfinger-Symposium – Sorgt Feri für den Abgesang?
– Wie in 'k-mi' 03/08 vorhergesagt, zeigen sich die ersten gravierenden Auswirkungen, die mit dem Feri-Kauf der bislang von Stefan Loipfinger erstellten Gesamtmarktstudie verbunden sind. In den zurückliegenden Jahren griff Werner Rohmert in seinem 'Immobilienbrief' die Daten von Loipfinger auf. Nun vermeldet der Journalist und Unternehmensberater, daß nicht nur die MLP-Tochter Feri Finance AG erhöhte Preisvorstellungen für die Verwertung hat, sondern "(...) Wir stellten nach Veröffentlichung der Transaktion ein im Vergleich zu den Vorjahren deutlich geringeres Interesse anderer Marktteilnehmer fest, mit einer Anzeige in der Feri-Studie präsent zu sein. Uns wurde unter anderem vorgehalten, daß Feri die Research-Tochter eines Marktteilnehmers bzw. Wettbewerbers sei."
'k-mi'-special: Ein Berufsbild im Umbruch?
'k-mi'-Prospekt-Checks: ++ Pacific Core 1 Neuseeland ++ Trust Verwaltungs GmbH & Co. KG












