(openPR) Brutalität in Wort, Schrift, Bild und Ton sind an der Tagesordnung und gesellschaftlich ebenso etabliert wie das Rauchen in der Öffentlichkeit es einmal war! Vernunftbegabte Menschen sind davon nicht zu beeindrucken und erkennen in den meisten Fällen, dass es sich um Kunst innerhalb der Medien handelt - zum Beispiel ein Buch von Dan Brown oder ein Film aus der regieführenden Hand von Steven Spielberg. Oder eben das neue Album von Sido (dem super-intelligenten Drogenopfer), welches ebenfalls Gewalt und Brutalität ver-äußert. Dies alles ist Kunst, von Künstlern geschaffen und letztlich zur Unterhaltung bestimmt. Oder aber zur Aufklärung.
Wo liegt das Problem?
Offensichtlich haben - man erfährt von den zu nennenden Umständen ebenfalls innerhalb der Medien, zumeist in den Nachrichten, die von Elend, Hass und Gewalt nur so strotzen! - manche Menschen ein Problem mit der Botschaft, die die genannte Kunst übermittelt. Subjektiv und interpretierbar! Dies ist eben Kunst, ein egoistisches und subjektives Werk, welches zur öffentlichen Begutachtung und Interpretation freigegeben wird. Die Menschen, die die Botschaften wiederum subjektiv beurteilen und eventuell danach handeln, sind keine schlechteren oder dümmeren Menschen - ihnen fehlt vermutlich ein gewisses (nötiges?) Maß an Disziplin zur Reflektion des eigenen Verhaltens.
Wie lautet der Appell an die Künstler und Organisationen?
Anstatt Ton, Bild und Schrift im Falle eines Verstoßes gegen geltendes Recht zu verbieten und damit das Interesse an Gewalt und Ausübung ebensolcher durch Antikampagnen propagierten Handlungen zu fördern, wollen wir einen Konsens erreichen, der die Künstler dazu bewegt, ihre Werke zu kennzeichnen, um deutlich zu machen, dass es sich um Gewalt innerhalb von Kunst und Medien handelt und nicht um Aufforderung zu Gewalt außerhalb von Kunst und Medien!
(Die Adresse für eine aktive Beteiligung lautet somit: www.gewaltkunstmedien.de)
Wir arbeiten weiterhin an einem Symbol oder einer Kennzeichnung, die das kontraproduktive "Verbotsschild" FSK, USK, etc. überflüssig macht. Vorschläge dazu sind ebenfalls an die genannte Adresse zu senden - hier sind genau diejenigen gefragt, die ohnehin Kunst produzieren und durch das Design eines entsprechenden gekume-Logos dazu beitragen können, ihre Kunst nicht weiter in Verruf zu bringen, sondern aus dem Randgruppendasein vorzutreten, um zur breiten Masse sprechen zu können.










