(openPR) Stop-Nokia ist eine Kampagne, die der Nokia-Konzernleitung Argumente für das Umdenken in ihrer Standortpolitik liefern willl. Wirtschaftspolitische Interessen eines Konzerns können sich nicht nur darauf beschränken, durch Lohndumping Gewinne zu maximieren. Moralisierende Sprüche, von der sozialen Verantwortung interessieren einen Finanzvorstand von Nokia wahrscheinlich herzlich wenig. Was ihn eher interessieren wird ist der Preis, ein angeschlagenes Image in einem der wichtigsten europäischen Handymärkten wieder aufzubauen.
Hier setzt die Kampagne an. Sie will Nokia zeigen, dass sich Konsumenten mit den Nokia-Beschäftigten in Bochum solidarisieren. Und das vor allem deshalb, da in einer erweiterten europäischen Union auch andere Konzerne auf die Idee kommen werden, ihre Standorte zu verlagern. Stop-Nokia ist daher zugleich eine Warnung, Mitarbeiter nicht nur als Kostenfaktor zu sehen.











