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Netzwerke im Interview: Q-Regio. Regionale Qualität

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(openPR) Auf unserer Homepage stellen wir in unregelmäßigen Abständen Netzwerkmanager und Experten zum Thema Netzwerkmanagement und Netzwerkförderung aus unserer Region vor. Die Interviews sollen Erfahrungen transferieren und dazu beitragen, organisationsübergreifend Berührungspunkte für Kooperationen zu identifizieren.



Heute berichtet Dr. Leitow unter anderem über seine Positionen zum Thema Regionale Vermarktung durch Franchising. Dr. Leitow ist Marketingleiter der Bauernkäserei Wolters und darüber hinaus verantwortlich für die strategische Entwicklung des Franchisesystems Q-Regio.

Können Sie uns zunächst sich und das Netzwerk Q-Regio kurz vorstellen?

Dr. Leitow: Q-Regio ist ein Franchisesystem zur Vermarktung regionaler Spezialitäten und Frischeprodukte, d.h. wir bieten interessierten Menschen ein Produkt- und Leistungspaket an, mit dem sie sich eine eigene Existenz aufbauen können. Franchise-Nehmer binden sich an das System, um in ihrem eigenen Geschäft hochwertige Lebensmittel zu verkaufen. Dabei werden sie durch Q-Regio von Anfang an unterstützt. Ich bin in diesem Unternehmen seit 2 Jahren unter anderem für den Aufbau des Franchisesystems verantwortlich.

Wie ist das Netzwerk entstanden, aus welchem Anlass?

Dr. Leitow: Wie so häufig muss ein gewisser Leidensdruck vorhanden sein, damit Innovationen ausgelöst werden. Marktforschungsergebnisse zeigen seit vielen Jahren eine hohe Affinität zu regionalen Produkten. In der Vermarktung besteht jedoch häufig das Problem, dass große Handelsketten die handwerklich hergestellten Produkten kleinerer Unternehmen kaum in ihre Sortimente aufnehmen, und wenn ja, dann können sie die Besonderheiten dieser Produkte nicht hinreichend kommunizieren. Auch unser Unternehmen musste die Erfahrung machen. Nach dem Grundsatz „Hochwertige Produkte müssen auch hochwertig vermarktet werden“, eröffneten wir zunächst zwei eigene Läden auf Filialbasis. Wir entschieden uns, daraus ein Franchise-Konzept zu entwickeln und damit diese Idee zu reproduzieren.

Was hat Q-Regio gebracht? Welche dauerhaften Ergebnisse gibt es? Für die beteiligten und für Sie selbst?

Dr. Leitow: Momentan betreuen wir sechs Geschäfte. Das 7. Geschäft wird in den nächsten Monaten eröffnet. Weitere Geschäfte sind geplant. Wir spüren ein steigendes Interesse bei potenziellen Franchise-Partnern, so dass wir in nächster Zeit eine zunehmende Dynamik erwarten. Den insgesamt 60 Anbietern bieten wir eine Bühne, um die exzellenten Produkte ins rechte Licht zu rücken. Damit sind natürlich Arbeitsplätze bei den Produzenten in den ländlichen Regionen und auch in den Konsumzentren verbunden. Gleichwohl wissen wir, dass damit nicht die Vermarktungsprobleme für alle Anbieter Brandenburgs gelöst werden können.

Welche Hindernisse mussten und müssen Sie aus dem Weg räumen, um die von Ihnen genannten Ergebnisse zu realisieren?

Dr. Leitow: Zunächst muss man sich dem Wettbewerb auf dem Markt um gute Franchise-Partner stellen. Schließlich müssen wir Menschen davon überzeugen, dass dies eine gute Möglichkeit ist, eine eigene Existenz aufzubauen. Auf der Produzentenseite besteht zum Teil noch erheblicher Beratungsbedarf im Marketing. Das Denken vom Kunden her ist manchmal noch zu wenig ausgeprägt. Eine wesentliche Aufgabe besteht im Moment darin, die Logistik und Warenwirtschaft weiter zu professionalisieren.

Welches sind die Erfolgsfaktoren Ihrer Arbeit? Was ist Ihrer Meinung nach der wichtigste Erfolgsgarant für Netzwerke?

Dr. Leitow: Man muss den Beteiligten glaubhaft vermitteln können, dass sie ihre Ziele im Netzwerk besser lösen können als wenn sie es im Alleingang täten. Das gilt bei uns für die Franchise-Partner als Abnehmer genauso wie für die Produzenten. Man darf auch nie darüber hinwegsehen, dass die verschiedenen Akteure zum Teil unterschiedliche Ziele haben. So ist die Bindung insbesondere an die Lieferanten auch lockerer als an die Franchise-Partner.

Ein Projekt unseres Ausmaßes wäre ohne unternehmerisches Engagement und Risikoübernahme nicht möglich gewesen. Für Projekte mit einen strategischen Ansatz und einem hohen Integrationsbedarf müssen Verantwortlichkeiten ganz klar konzentriert werden.

Worin sehen Sie den Beitrag des Netzwerkmanagements zur Entwicklung des Netzwerks?

Dr. Leitow: Der Netzwerkmanager muss passende Netzwerkpartner akquirieren, die Interessen der Akteure bündeln und den Erfahrungsaustausch fördern. Weiterhin ist es notwendig, auf die durch das Netzwerk entstehenden Marktchancen hinzuweisen und Synergieeffekte zu verdeutlichen.

Was raten Sie den Netzwerkförderern? Wie muss Förderung aussehen, damit erfolgreiche und nachhaltige Netzwerk entstehen?

Dr. Leitow: Da wären wir wieder beim Leidensdruck. Netzwerkförderung sollte Eigenengagement fördern. Wenn die Beteiligten den Netzwerkförderern zeigen, dass es ohne dieses Netzwerk nicht geht, mit einem Netzwerk aber ein Potenzial erschlossen werden kann, dann ist eine Grundvoraussetzung geschaffen. Natürlich muss man die Plausibilität prüfen. Netzwerkarbeit sollte kein Selbstzweck sein.

An welchen aktuellen Projekten und Themen arbeiten Sie gerade? was werden wir in den nächsten Monaten Neues von Ihnen hören und sehen?

Dr. Leitow: Mit der Professionalisierung der Warenwirtschaft wollen wir das Produktprogramm auch für andere Spezialitätengeschäfte und Hotels außerhalb unseres Franchisesystems öffnen. Es gibt bei diesen Zielgruppen eine steigende Nachfrage nach regionalen Produkten, die aber eine Belieferung mit qualifizierter Beratung aus einer Hand wünschen. Die Verbesserung der Ladensortimente mit neuen regionalen Spezialitäten und besonderen Dienstleistungen hat weiterhin Priorität.

Wie sieht Ihre ganz persönliche Zukunftsvision aus: Wo sehen Sie Q-Regio in fünf Jahren?

Dr. Leitow: Wir werden mit einer sehr professionellen Systemzentrale 25 bis 30 eigene Franchise-Läden führen. Darüber hinaus wird durch die Bündelung der Produktströme unser Paket noch interessanter für andere Abnehmer. Mit dieser Bündelung steigt auch das Interesse bei den Lieferanten, in interessante Produktlinien zu investieren.

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