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Was bringt die Hochschule der Stadt Wernigerode und der Region?

06.02.200815:17 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Was bringt die Hochschule der Stadt Wernigerode und der Region?
Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann berichtete beim letzten SPD-Stammtisch über die wirtschaftlichen Impulse der Hochschule Harz für die Region
Rektor Prof. Dr. Armin Willingmann berichtete beim letzten SPD-Stammtisch über die wirtschaftlichen Impulse der Hochschule Harz für die Region

(openPR) Nicht zum ersten Mal begrüßte der Vorsitzende des Wernigeröder SPD-Ortsvereins, Rolf Harder, am Montag, den 4. Februar 2008, den Rektor der Hochschule Harz Prof. Dr. Armin Willingmann zum traditionellen Stammtisch im „Alten Amtshaus“. Im Mittelpunkt standen diesmal die Wechselbeziehungen zwischen der Hochschule beziehungsweise ihren Studierenden und der Stadt Wernigerode.



Oberbürgermeister Ludwig Hoffmann hatte zuvor das Thema des Stammtisches salopp mit der interessanten Diskussionsgrundlage „Was bringt die Hochschule der Stadt?“ umrissen. Rektor Willingmann griff dies auf und betonte die allgemeine kulturelle und edukative Bereicherung, die eine große Bildungseinrichtung wie die Hochschule Harz für eine Region darstellt; auch verweigerte er sich einer rein merkantilen Sichtweise, die lediglich auf einen ökonomischen Mehrwert einer Hochschule abzielt. Weiterhin lobte Willingmann die ebenso mutigen wie klugen planerischen Entscheidungen in der Gründungszeit der Hochschule, deren Früchte heute geerntet werden. In einer umfassenden Präsentation stellte der Rektor anschließend die Hochschule und deren Entwicklung vor. Er ging dabei auf das getätigte Investitionsvolumen z. B. bei dem Neubau von Haus 9 (ehemalige Papierfabrik) und auf die Öffnung der Hochschule für die Bevölkerung ein. Rektor Willingmann betonte dabei, dass insbesondere durch Initiativen wie die KinderHochschule oder die GenerationenHochschule eine Nähe zur Stadt und zur Region deutlich wird und die Hochschule sich selbst als eine nach allen Seiten offene Institution begreift. Auch einen ganz klaren monetären Nutzen für Wernigerode machte Willingmann deutlich, indem er betonte, dass die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben der Studenten von 639 Euro im Jahr 2000 auf 744 Euro im Jahr 2003 angestiegen sind und auch weiter zunehmen. Zudem sind 330 der ständig am Standort Wernigerode anwesenden Studenten in den Wohnheimen untergebracht, daneben bestehen ca. 1.500 private Mietverhältnisse. Schwerer zu quantifizieren aber dennoch von hoher Bedeutung ist laut Willingmann außerdem das interkulturelle Flair, mit dem jedes Jahr über 100 internationale Austauschstudenten die Stadt bereichern und natürlich das angenehme Campus-Ambiente von dem nicht nur die Studierenden profitieren.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde erfreulicherweise deutlich, dass die Probleme durch Lärmbelästigung in Hasserode mittlerweile vom Tisch sind. „An dieser Stelle war es einfach wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen, inzwischen ist auf beiden Seiten – sowohl bei der Hochschule und ihren Studierenden als auch bei der Hasseröder Bevölkerung – eine freundliche Verbundenheit spürbar“, freute sich der Hochschul-Rektor. Auch wurden seitens der Stammtischbesucher weitere positive Stimmen sowohl zur Kinder- als auch GenerationenHochschule laut. Ein Thema, das augenscheinlich vielen unter den Nägeln brennt, ist der Fachkräftemangel insbesondere im Bereich der Ingenieurwissenschaften. Prof. Willingmann machte hier sein Verständnis und Engagement deutlich, gab allerdings auch zu bedenken, dass die Hochschule keine Allzweckwaffe sein kann, zumal das bestehende Angebot an ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen schon heute nicht vollständig genutzt wird. Willingmann sieht einen Lösungsansatz daher nur darin, die zukünftigen Studenten schon eher – nämlich in der Schule – für Technik und Naturwissenschaft zu begeistern. Um hier einzuwirken bestehen Partnerschaften zwischen der Hochschule und den Wernigeröder Gymnasien, die einen Lehrkräfteaustausch und das Anbieten von Vorträgen sowie eine generelle Unterstützung vorsehen.

Abschließend brachte der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Rolf Harder, die Meinung aller Anwesenden auf den Punkt: „Die Studenten und die Hochschule sind ein wichtiger Bestandteil von Wernigerode, sie prägen den Ort, sie geben ihr Geld hier aus und sie fühlen sich hier wohl. Genauso wie sich die Wernigeröder wohl mit ihren Studenten fühlen“.

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