(openPR) Besprechungen und Meetings können lebendig und erfolgreich verlaufen, wenn sie mit neuen, szenischen Methoden gestaltet werden, sagt der Kölner Coach Stephan Schmitz. „Immer noch werden Besprechungen ausschließlich mit Kärtchen, Pinwand und Flipchart gestaltet“, so Schmitz. Diese im Management weit verbreitete Moderationsmethode sorgt für die aktive Beteiligung aller Teilnehmer an der gemeinsamen Meinungsbildung. „Aber wenn es darum geht, verbindliche Entscheidungen zu treffen, kommt man mit den Kärtchen oft nicht weiter“, meint Schmitz. Immer sei festzustellen, dass taktiert werde, statt sich festzulegen und Position zu beziehen. Gesprächsteilnehmer hielten ihre eigene Meinung zurück um befürchtete Verhandlungsnachteile zu vermeiden. Die Sitzung ende dann mit schwammige Verabredungen und vertagten Themen. Die Ursache des Problems sieht Schmitz darin, dass bei der klassischen Moderationsmethode die Person mit ihrer Einstellung und Meinung hinter den anonym geschriebenen Kärtchen verborgen bleibt. Die neuen, von der Psychologin Gerda Reiff und dem Theologen und Diplomkaufmann Stephan Schmitz praktisch erprobten, einfache Methoden regen dagegen Besprechungsteilnehmer an, deutlich zu machen, wo sie stehen und welche Interessen sie vertreten. Diese Transparenz soll Spannung in die Meetingroutinen bringen und dafür sorgen, dass Differenzen zwischen den beteiligten Personen nicht nur auf der sogenannten Sachebene, sondern auch auf der Beziehungsebene deutlich werden. „Die persönliche Auseinandersetzung mit der Hilfe szenischer Methoden führt nach unserer Erfahrung oft zu tragfähigen Vereinbarungen, die von allen Beteiligten im Anschluss auch mitgetragen und durchgesetzt werden.“ Mit szenischen Methoden leiten die Moderator/innen ihre Besprechungsteilnehmer/innen zum Beispiel an, mit einfachen Mitteln, wie Stühlen, und anderen Gegenständen die eigene Position zur Sache physisch zu verdeutlichen, bevor sie verbal differenziert dargestellt wird. So werden Intuition und Bauchgefühl bewusst ins Spiel gebracht. Reiff und Schmitz haben ein ganzes Bündel solcher Methoden zusammengestellt, die sie interessierten Führungskräften, Personalleitern und Personalentwicklern im Rahmen eines kostenlosen Workshops am 07. März, von 14.00 – 17.00 Uhr in Köln erstmals im Zusammenhang vorstellen werden.










