(openPR) Salzburg, Januar 2007. BLU Unternehmensentwicklung geht neue Wege in Sachen Kommunikation. Bei einem Projekt-Kick-Off für einen internationalen Konzern Barbara Leuner Inhaberin von BLU, Barbara Leuner Unternehmensentwicklung, ansässig im schweizerischen Aarau, erstmals unsere Kommunikationsmethode „Wissenskonferenz“ ein.
Internationale und damit interkulturelle Zusammenarbeit, Kommunikation in einer Fremdsprache, mehrere Geschäftsbereiche, sprich eine Vielzahl von Beteiligten und eine ambitionierte Timeline, die gehalten werden muss. Das sind Rahmenbedingungen, die immer häufiger Alltag für Projekte multinationaler Unternehmen sind.
In Salzburg ging es darum, die Dringlichkeit des Projektes zu verdeutlichen. Projektmitglieder, die sich noch nicht gut kannten, in den zwei Kick-Off-Tagen in ein Kollektiv zu Formen und ein gemeinsames Verständnis für die Herausforderungen des Projekts zu gewinnen.
Die Verantwortlichen von des Kunden hatten erkannt, dass dafür die Wissens- und Kommunikationskultur eine entscheidende Rolle spielen. Ausschlaggebend für eine Performancesteigerung im Projekt ist, so war sich das Projektleitungsteam einig, effiziente Kommunikation gleich zu Beginn des Projektes, die jede und jeden Beteiligten die Notwendigkeit der Zusammenarbeit als Team erleben lässt und sich in konkreten gemeinsamen Handlungen als Ergebnis des Kick-Offs ausdrückt.
Unsere von BLU angewandte Methode der „Wissenskonferenz“ nutzt gezielt das Moment der Verwirrung, um Einzelpersonen zu einer Gruppe zu formen. Mit der zentralen Methodik - der so genannten Wissensdrehscheibe - wurde klar, was zum Zeitpunkt des Kick-Offs im Projekt fehlte. Es wird künstlich ein Moment der Unsicherheit und Verwirrung in der gesamten Gruppe geschaffen. Über diesen Moment entsteht eine Gemeinschaft unter den Beteiligten, die sich nach Lösungen und konkreten Handlungsmöglichkeiten sehnen. Der so erzeugte Drang nach Konkretem wurde am zweiten Tag des Kick-Off’s genutzt, um konzentriert und konstruktiv die Umsetzung zu gestalten, mit klaren Aktivitäten, Verantwortlichen und Terminen.
In der Reflexion mit der Projektleitung wurde deutlich was die Wissenskonferenz besser erreicht als andere Ansätze:
Innerhalb kurzer Zeit identifiziert sich eine Vielzahl von einzelnen Beteiligten und kleinen Interessengruppen gemeinschaftlich mit dem Projekt und ist als Kollektiv für die Projektumsetzung hoch motiviert.
Die Methode kann, wie im Kick-Off mit dem Kunden erlebt wurde, durch den modularen Aufbau von den Moderatoren flexibel auf die Entwicklung auch während des Workshops eingehen. Das Moment, die gesamte Gruppe zu verunsichern und zu verwirren, ist eine Herausforderung, vor allem für das Leitungsteam. Das erreichte Ergebnis führte zur spontanen Aussage: „Das müssen wir auf jeden Fall noch mehrmals machen.“












