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»Ein Ort, an dem man Gott begegnen kann«

31.01.2008 • 16:08 Uhr • Freizeit, Buntes, Vermischtes
Bischof Dr. Joachim Wanke (m.) im Gespräch mit Direktor P. Claudius Amann (r.) und Prof. Dr. Günther Schatz von der KSFH Benediktbeuern (l.)
Bischof Dr. Joachim Wanke (m.) im Gespräch mit Direktor P. Claudius Amann (r.) und Prof. Dr. Günther Schatz von der KSFH Benediktbeuern (l.)

(openPR) Bischof Dr. Joachim Wanke predigt beim Benediktbeurer Don-Bosco-Fest 2008

Wenn die Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern am 31. Januar eines jeden Jahres das Hochfest ihres Ordensgründers Giovanni Bosco (1815–1888) feiern, laden sie traditionell einen Bischof zur Mitfeier ein. In diesem Jahr kam der Erfurter Oberhirte Dr. Joachim Wanke in das oberbayerische Kloster, um der Eucharistiefeier vorzustehen und über den Turiner Jugendapostel zu predigen. Pater Claudius Amann SDB, Direktor der Benediktbeurer Salesianergemeinschaft, sagte bei der Begrüßung in der mit rund 200 Gottesdienstbesuchern vollbesetzten Hauskapelle des Klosters, dass es sich bei Wanke um einen Seelsorger handle, der es sehr gut verstehe, die Befindlichkeit der Menschen in einem säkularen Umfeld anzusprechen.

»Wie kann ich Gott finden?« An den Beginn seiner Predigt stellte der Bischof die Beobachtung, dass es heutzutage ein verstärktes Interesse an Religion gebe. Wer bei einer Internetsuchmaschine das Stichwort »Gott« eintippe, erhalte allerdings nicht unbedingt ein befriedigendes Ergebnis. Vielleicht lande er bei einem tschechischen Sänger oder bei verschiedenen Weltreligionen und esoterischen Bewegungen. Hilfreicher sei auf jeden Fall der Suchbegriff »Jesus Christus«. Weiter komme man auch mit der Adresse der Heiligen, denn diese ermöglichten es anderen Menschen, Gott nahezukommen. Ein besonderer Heiliger sei in dieser Hinsicht Don Bosco gewesen, dessen Geist heute das Kloster Benediktbeuern präge. »Benediktbeuern ist ein Ort, an dem man Gott begegnen kann«, so der Erfurter Oberhirte, der den Salesianern wünschte, dass dies auch in Zukunft so bleiben möge.

Zum Schluss des Gottesdienstes richtete Direktor Pater Amann ein herzliches Wort des Dankes an den Bischof. In seinen Dank schloss er auch Professor Pater Dr. Josip Gregur SDB ein, der sich zusammen mit dem Studierendenchor um eine niveauvolle musikalische Gestaltung der Festmesse gekümmert hatte.

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