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Prostatakrebs: Internationaler Forschungsverbund gegründet

29.01.200809:47 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Prostatakrebs: Internationaler Forschungsverbund gegründet
Spitzenforschung und Therapieoptimierung durch internationale Zusammenarbeit
Spitzenforschung und Therapieoptimierung durch internationale Zusammenarbeit

(openPR) Köln/New York – Das Westdeutsche Prostatazentrum Köln hat gemeinsam mit dem New York Prostate Institute den Startschuss für die Forschungskooperation „International Prostate Cancer Group“ (IPG) gegeben. Der Zusammenschluss von Prostatakrebs-Spezialisten aus Deutschland und den USA hat zum Ziel durch wissenschaftliche Zusammenarbeit, Informationsaustausch und Patientenberatung die Qualität der Prostatakrebsbehandlung zu optimieren.



„Im Vordergrund der internationalen Kooperation steht die Koordination und Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Diagnose und Therapie von Prostatakrebs“, erklärt Stephan Neubauer, leitender Arzt des Westdeutschen Prostatazentrums in Köln und einer der Initiatoren der IPG. Der Forschungsschwerpunkt liegt dabei auf der Brachytherapie, einer innovativen Methode der modernen Strahlentherapie. Die „innere“ Bestrahlung wird in Deutschland seit 2000 zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt und hat sich seitdem als anerkanntes und besonders schonendes Verfahren etabliert. Das Westdeutsche Prostatazentrum gehört in Deutschland zu den Pionieren dieser zukunftsweisenden Behandlungsform.

Von der Forschung in die Praxis

„Spitzenforschung ist heute nur durch eine internationale Zusammenarbeit möglich“, betont Louis Potters, Ärztlicher Direktor des renommierten New York Prostate Institute. Das IPG nutzt ein internationales Netwerk, um länderübergreifende wissenschaftliche Studien durchzuführen und aktuelle Forschungsergebnisse gemeinsam mit Fachkollegen im Rahmen internationaler Veranstaltungen zu diskutieren. „Unser Anliegen ist es, neue medizinische Erkenntnisse zeitnah in die Praxis umzusetzen“, so Potters weiter.

Jeder Experte der International Prostate Cancer Group hat Zugang zu den anonymisierten Patientendaten und damit Einsicht in den jeweiligen Krankheitsverlauf. Der Vorteil: Liegt bei einem Patienten eine unklare Diagnose oder ein komplizierter Tumor vor, wird dies in einem fachübergreifenden wissenschaftlichen Gremium erörtert und das weitere Vorgehen gemeinsam festgelegt. „Der fachliche Austausch mit Experten aus den USA und Europa hilft uns künftig noch besser Krankheitsverläufe vorherzusagen und eine maßgeschneiderte Therapie für unsere Patienten anzubieten“, betont Neubauer. Umgekehrt haben aber auch Patienten mit Prostatakrebs aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, das medizinische Wissen der Experten zu nutzen und sich eine kompetente und unabhängige Zweitmeinung einzuholen.

Herzstück der IPG ist die gemeinsame Homepage (www.i-pg.org), die kontinuierlich mit aktuellen Informationen bestückt und als Diskussionsplattform für Ärzte, Patienten und Interessierte dient. „Das Internet bietet dem Patienten eine Flut an Informationen, die nur schwer zu beurteilen und einzuordnen sind. Unser Anliegen ist es daher aktuelle Informationen zum Thema Prostatakrebs verständlich und transparent anzubieten“, unterstreicht Neubauer.

Ziel der „International Prostate Cancer Group“ ist es künftig noch mehr internationales Know-How einzubinden und mit weiteren renommierten Instituten aus Europa, den USA und Kanada zusammenzuarbeiten.

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