(openPR) Berlin, 28.01.2008 - „Den richtigen Arzt oder Zahnarzt zu finden, bleibt für Patienten schwierig“, meint Kerstin Schulz von DENTCOLLEGE, dem PR-Büro für die Gesundheitsbranche. Sie spielt damit keineswegs auf die Qualifikation der Mediziner an, sondern betrachtet die Sache ganz objektiv aus Patientensicht. Noch immer ist eine Empfehlung der bevorzugte Weg, wenn es um den passenden Arzt oder Zahnarzt geht. „Das spricht für die Mundpropaganda“, so Kerstin Schulz, „Und grenzt gleichzeitig einen weiten Kreis potentieller Patienten aus.“ Beispielsweise die, die im Freundes- oder Kollegenkreis nicht über gesundheitliche Probleme sprechen und demzufolge auch nicht nach Empfehlungen fragen. Viele von ihnen greifen eher zu Branchen- oder Telefonbuch bzw. informieren sich im Internet.
Information ist nicht gleich Information
~ Zahnarzt-Suche über Empfehlung
~ Online-Inhalte gut abwägen
~ Mit optimierten Informationen die richtigen Patienten erreichen
„Die Online-Suche nach dem passenden Zahnarzt scheint der Suche nach der berüchtigten Nadel im Heuhaufen zu gleichen“, resümiert Kerstin Schulz. Sie hat in diesem Zusammenhang Kommentare in einschlägigen Foren recherchiert. „Beinahe jeder der Nutzer dort kann über unerfreuliche Erlebnisse berichten und hat erst nach langem Rumprobieren oder noch gar nicht den richtigen Arzt für sich entdeckt.“ Das gibt zu denken, meint sie. Ihre eigene Online-Suche nach einem Zahnarzt, der zur Behandlung der Patienten eine Lupenbrille einsetzt, verlief wenig zufrieden stellend. Gleiches gilt für die Suche nach Begriffen wie schonende Zahnbehandlung oder minimalinvasive Behandlung. Keine der Suchwortkombinationen brachte mehr als 8.000 Einträge in der größten Suchmaschine Google. Wobei der Begriff Zahnarzt allein auf mehr als 7 Millionen Treffer kam.
„Informationen, die eine Praxis ins Internet stellt, können sich mehr an den konkreten Bedürfnissen der Patienten orientieren“, empfiehlt Kerstin Schulz. Aus ihrer Sicht haben Ärzte und Zahnärzte großes Potenzial, ihre Angebote dahingehend zu optimieren. Die Verwendung von Fachvokabular schließt sie nicht zwangsläufig aus. „Patienten sind heute durch diverse Medien umfassend informiert. Gerade diejenigen, die sich für ihre eigene Gesundheit verstärkt interessieren, haben oft das dazugehörige Vokabular parat.“ Die Praxis Kommunikation auf Inhalte zu prüfen, hat nach Meinung von Kerstin Schulz Vorteile für alle Seiten. Patienten finden eher zu dem für sie passenden Arzt, Ärzte eher zu den Neupatienten, für die das Konzept der Praxis maßgeschneidert ist.












