(openPR) Oldenburg, 28.1.2008 - Mehr Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören und nett zu Schwiegermuttern sein - gute Vorsätze sind nicht immer leicht einzuhalten. Für all jene, die sich drei Wochen nach Silvester über die eigene Unlust und Inkonsequenz vergrämt die Haare raufen, kommt hier die Idee. Nehmen Sie sich für 2008 einfach nur eines vor: mehr Fett essen. Das macht gesund und fröhlich.
Natürlich klappt das nicht mit jedem beliebigen Frittenfett, man benötigt schon ein ganz spezielles: Omega-3. Der neue Star unter den Vitalstoffen besteht aus ungesättigten, langkettigen Fettsäuren, die in Kaltwasser-Meeresfisch und ausgewählten Pflanzen vorkommen. Sie halten das Blut flüssig, wirken entzündungshemmend und stärken die Herzfunktion. Und laut neuester Studien aus den USA stabilisiert Omega-3 auch die Emotionen.
Gut geölte Emotionen
So hat ein Forscherteam vom renommierten National Institute of Health (NIH), USA, jetzt Hinweise gefunden, dass die Omega-3-Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) für die Stimmung beeinflusst. Im Laborversuch zeigten Ratten mit Omega-3-Mangel innerhalb nur weniger Wochen ein Verhalten, das - auf den Menschen übertragen - mit manischer Depression gleich zu setzen ist. "Was wir heute essen, bildet unsere Zellen von morgen", sagt der Oldenburger Arzt und Omega-3-Experte Dr. Armin Grunewald und erläutert: „Unser Gehirn, wo ja die Emotionen entstehen, besteht zu zwei Dritteln aus Fettsäuren.“ Diese sind wesentlicher Bestandteil der Zellmembranen, über die Signale zwischen Körper- und Nervenzellen ausgetauscht werden.
Bei Mitteleuropäern zeigt das Öllämpchen: rot!
"Vor dem Hintergrund, dass wir in Deutschland eine Omega-3-Versorgungslücke haben, sehe ich hier dringenden Informationsbedarf für die Bevölkerung", sagt Dr. Grunewald, der sich als Neffe der mehrfach für den Nobelpreis nominierten Wissenschaftlerin Dr. Johanna Budwig für eine unabhängige Omega-3-Forschung in Deutschland stark macht. So nimmt in Mitteleuropa der Durchschnittsbürger statt der von Ernährungsgesellschaften empfohlenen 0,5 bis 1,5 Gramm DHA durchschnittlich täglich weniger als ein Zehntelgramm auf.
Nervennahrung für Kind und Mutter
Insbesondere Schwangere haben noch einen weit höheren Bedarf an Omega-3. Dr. Grunewald: "In den letzten Wochen vor der Geburt und während der Stillzeit kommt es oft zu einem regelrechten Defizit." Wie wichtig die Fettsäure für den Aufbau des emotionalen Gehirns im sich entwickelnden Kind ist, dazu fand jetzt ein weiteres NIH-Forscherteam erste Hinweise. Die Wissenschaftler um Hee-Yong Kim untersuchten, dass DHA bei Embryonen und Säuglingen dasWachstum der die Nervenzellen verbindenden Neuriten fördert. "Omega-3 sorgt für ausgeglichene Babys und schafft die Voraussetzungen für eine emotionale Stabilität im Erwachsenenalter“, hebt Dr. Grunewald die Bedeutung der Ergebnisse hervor.
Pflanzliches Omega-3 beste Variante
Nachdem die positiven Schlagzeilen über die geschmeidige Fettsäure nicht abreißen, wächst nun natürlich die Nachfrage bei Schwangeren, speziellen Risikogruppen und Gesundheitsbewussten. Doch wie bekommt man nun am besten sein Fett weg? Die hochwirksame Omega-3-Variante DHA kommt vor allem in Kaltwasser-Meeresfischen vor. Diese nehmen es über das Plankton auf, welches DHA als natürliches Frostschutzmittel speichert. Der Nachteil: Meeresfisch kann mit Schadstoffen belastet sein, z.B. mit Schwermetallen. Gleiches gilt zum Teil für das aus ihm gewonnene Fischöl, das in Kapseln auf dem Markt ist. "Diese Gründe haben mich zu einer Neuauflage der Original-Leinöl-Rezepturen meiner Tante in Form der Produktreihe Dr. Budwig’s Bestes bewogen", sagt Dr. Grunewald. In der Tat spricht für das altbewährte Leinöl: Ob Oliven- oder Sonnenblumenöl - kein anderes Pflanzenfett enthält so viel Omega-3 wie Leinöl.
Übrigens: Auch positive Nebeneffekte von Omega-3 auf gute Vorsätze sind nicht ganz auszuschließen. So könnte sich der Fett-Fan so ausgeglichen und emotional stabilisiert fühlen, dass er spontan mit dem Rauchen aufhört, um jeden Tag mit Schwiegermuttern Sport zu treiben.
Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie unter www.dr-johanna-budwig.de











