(openPR) Oschersleben, 22.01.2008 - Immer wieder wird die Gentechnik als Geheimwaffe gegen den Welthunger gepriesen. Sie sei praktisch risikolos und somit das perfekte Allheilmittel, heißt es. Die bevorstehende Novellierung des Gentechnik-Gesetzes durch den deutschen Bundestag wird die Forschung und den damit verbundenen Anbau von Gen-Saaten in Deutschland erleichtern. Doch wird sie auch die bisherigen Gesetzeslücken schließen? Der Journalist und Autor Jens Brehl klärt in seinem Buch „Was soll ich noch glauben?“ über verschwiegene Gefahren der Gentechnik auf. Gleichfalls nennt er natürliche Alternativen, die gefahrlos und bedeutend kostengünstiger sind.
Der Großteil der Verbraucher steht der „Grünen Gentechnik“ skeptisch gegenüber. Vielerorts bilden sich Initiativen gegen den Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen - was jedoch dem Einzug patentierter Saaten in Deutschland keinen Einhalt gebietet.
Bisher hat es die Politik versäumt, den Schutz von konventionellem und Bio-Anbau in Deutschland zu gewährleisten. Obwohl wiederholt nachgewiesen wurde, dass die zurzeit geltenden Sicherheitsabstände, die zu Gen-Feldern gehalten werden müssten, unzureichend sind, wird noch immer der konventionelle sowie der Bio-Anbau durch nahe gelegene Felder mit Gen-Pflanzen verunreinigt. „So reichen Abstände von 150 Metern zwischen Gen-Feldern und konventionellen Äckern nicht aus, um Verunreinigungen mit Gen-Pollen zu vermeiden.“, klärt beispielsweise Stephanie Töwe, Gentechnik-Expertin bei Greenpeace, auf. Aus den Reihen des Bundestages und der Öffentlichkeit gerät der zuständige Verbraucherminister Horst Seehofer (CDU) zunehmend in die Kritik, ausschließlich zum Wohle der Konzerne zu arbeiten.
Der weltweite Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen war bisher nachweislich und ausnahmslos mit Schäden für Mensch und Umwelt verbunden. Veröffentlicht wurden Informationen darüber jedoch nur in wenigen Fällen. In den USA, Kanada und Brasilien verdrängte die Gen-Saat bereits zum großen Teil den natürlichen Anbau.
„Die Gentechnik auf dem Acker ist ein Segen – allerdings nur für die Kassen der Konzerne, die an der Abhängigkeit der Landwirte viel Geld verdienen. Über die Risiken für Umwelt und Gesundheit wird dagegen geschwiegen. Allein die Einführung des Begriffs ‚Grüne Gentechnik’ soll den Verbraucher täuschen, der ‚grün’ automatisch mit natürlich und gesund assoziiert. Dabei gibt es etliche Alternativen zur Gentechnik, die darüber hinaus komplett risikolos wären. Nur leider sind eben diese Alternativen finanziell für Konzerne weniger lukrativ, weil nicht patentierbar. Daher erhält man das Märchen vom Segen der Gentechnik aufrecht.“, sagt Jens Brehl.
Die gentechnische Veränderung der Pflanzen führt häufig dazu, dass sie eigenständig Gifte gegen Schädlinge produzieren oder immun gegen einige Pflanzenschutzmittel sind. Übersehen wird dabei häufig, dass sich Landwirte bei Saatgut und Pflanzenschutzmittel von einem Lieferanten abhängig machen. Dies kann leicht zu wirtschaftlichem Selbstmord führen, was vielen Betrieben nicht bewusst ist.
„Was soll ich noch glauben?“ ist im Lerato-Verlag erschienen und kostet 11,95 Euro. Erhältlich ist es überall im Buchhandel oder unter http://www.lerato-verlag.de/index2.php?menueid=106
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