(openPR) Baubiologen vergleichen ein Haus häufig mit einem lebendigen Organismus, der nachhaltig, energieeffizient und aus natürlichen Materialien sein sollte. Dabei werden Dächer und Wände als "dritte Haut" des Menschen bezeichnet, die im ständigen Kontakt mit der Außenwelt steht und eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung eines gesunden Raumklimas spielt. Doch im Vergleich zu unserer Haut, atmen Wände nicht.
Ganz gleich wie poröse der Wandaufbau auch sein mag: Die Luftdruckdifferenz zwischen der Außen- und Innenluft ist nie groß genug, als dass ein nennenswerter Luftaustausch durch die Außenwände befördert werden könnte.
Dafür sollten Außenwände etwas viel Wichtigeres können, als zu atmen: Wasser nach Außen transportieren. Wände sollte stehts so gestaltet sein, dass kein Tauwasser entsteht. Baumaterialien, die Feuchtigkeit besonders gut abtransportieren können, bieten hierfür einen doppelten Schutz. Sie sorgen dafür, dass Wasser nicht in der Wand eingeschlossen wird. Das funktioniert natürlich nur dann, wenn Tapete, Putz oder Farbe zu einem hohen Grade wasserdampfdurchlässig sind.
Viele natürliche Baumaterialien können große Mengen an Wasserdampf aufnehmen, z.B. Vollholz, Ziegelwände oder Gipsplatten. Auch nachträglich eingebaute Holzverschalungen oder ein Lehmputz wirkt sich positiv aus. Für den Wandanstrich eignen sich Silikat-, Kalk- oder Lehmfarben. Diese Materialien können auch Gerüche und Giftstoffe absorbieren und so zu einem gesunden Raumklima beitragen.
Über dieses Thema gibt es mehr zu lesen mehr in der Wohnung + Gesundheit , Heft 125 oder im Internet unter www.baubiologie.de.
Institut für Baubiologie + Oekologie Neubeuern (IBN)
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Das IBN wurde 1983 gegründet. Vorläufer des Instituts waren die Arbeitsgruppe Gesundes Bauen + Wohnen (seit 1969) und das ehemalige "Institut für Baubiologie" (seit 1976). Gründer und Leiter dieser Institutionen war bzw. ist Prof. Dr. Anton Schneider.
Im Vordergrund der Tätigkeit steht die objektive Betreuung des Verbrauchers sowie eine ganzheitlich und baubiologisch-ökologisch orientierte Lehre und Bildung. Ein Schwerpunkt ist dabei die Ausbildung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN. Das Institut ist wirtschaftlich und politisch unabhängig und neutral.
Die gemeinnützige Stiftung Baubiologie - Architektur - Umweltmedizin widment sich zusätzlich seit 1996 der Förderung einer gesunden, ökologischen und sozialen Wohnumwelt.
Aufgaben und Dienstleistungen
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Baubiologische Weiterbildung
An dem seit 1977 bewährten und staatlich zugelassenen Fernlehrgang Baubiologie IBN haben bereits über 6000 Architekten, Bauingenieure, Bauhandwerker, Ärzte, Heilpraktiker und weitere baubiologisch-ökologisch Interessierte teilgenommen.
Der Fernlehrgang Baubiologie kann mit der Prüfung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN abgeschlossen werden.
Durch Aktualisierungs- und Ergänzungslieferungen sowie Aufbauseminare zu verschiedenen Themen werden ehemalige Fernlehrgangsteilnehmer laufend über die Weiterentwicklung rund um die Baubiologie informiert oder können ihr Wissen zu bestimmten Themenbereichen vertiefen.
Die Fortbildung "Baubiologische Messtechnik IBN" ermöglicht es den Teilnehmern, Haus-, Arbeitsplatz und Grundstückuntersuchungen nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) durchzuführen.