(openPR) Angehörige Freier Berufe schließen 10,2 % mehr Ausbildungsverträge ab
Am 10. Januar legte das Kollegium „Berufsbildung und Fachkräfte für Sachsen“ die Ausbildungsstatistik für 2007 vor. Dabei konnten alle Bereiche der sächsischen Wirtschaft kräftige Zuwächse bei der Neueinstellung von Auszubildenden verbuchen. Auf einen besonderen Erfolg können die Freien Berufe im Freistaat verweisen. „Durchschnittlich lag der Zuwachs bei den Azubistellen in Sachsen bei 4,4 Prozent“, erläutert Hans-Joachim Kraatz, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe (LFB) Sachsen. „Die Freien Berufe jedoch stellten 10,2 Prozent mehr junge Frauen und Männer als Auszubildende ein.“
Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Kraatz weiter: „Wir sind auf das Engagement der Freien Berufe stolz und zeigen damit erneut, dass wir zu unserer Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen stehen.“
Einen besonders starken Zuwachs gab es in Sachsen im Ausbildungsberuf zum/r Tiermedizinischen Fachangestellten (+59,4 Prozent) und zum/r Notarfachangestellten (+45,5 Prozent). Positiv ist auch die Entwicklung bei den Arzthelfer/innen (+20,4 Prozent), bei den Steuerfachangestellten (+8,8 Prozent) und bei den Zahnmedizinischen Fachangestellten (+7,5 Prozent). Bei den Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten, die in Apotheken zum Einsatz kommen, ist ein Rückgang um 11,8 Prozent zu verzeichnen. LFB-Präsident Kraatz dazu: „Die Bedrohung der selbstständigen Apotheker/innen durch aktuelle Gesetzgebungsprozesse schlägt sich natürlich auch in deren Zuversicht nieder. Wenn man nicht sicher ist, ob man in Zukunft mit der Drogeriekette und somit naturgemäß niedrigeren Kosten auf Grund eingesparter Beratung konkurrieren muss, stellt man nicht mehr Personal ein als unbedingt notwendig.“





