(openPR) Qualifizierte Bewerber sind jederzeit willkommen
Neben dem Lehrstellenmangel für weniger gut qualifizierte zukünftige Auszubildende beherrscht zurzeit auch das Thema unbesetzter Lehrstellen die öffentliche Debatte. Auch die Angehörigen der Freien Berufe im Freistaat Sachsen sind noch immer auf der Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern. Zwar sind bereits jetzt 948 Ausbildungsverträge für das kommende Jahr abgeschlossen. Dennoch - bei Rechtsanwälten, Steuerberatern, Zahnärzten, Apothekern und weiteren Freien Berufen sind noch immer Ausbildungsstellen unbesetzt.
Hans-Joachim Kraatz, Präsident des Landesverbandes der Freien Berufe Sachsen dazu: „Alle Kollegen, mit denen wir gesprochen haben, bestätigen, dass qualifizierte Schulabsolventen stets willkommen sind und man sich aufgeschlossen mit ihren Bewerbungsunterlagen auseinander setzen will.“
Schon im vergangenen Jahr steigerten die Freien Berufe in Sachsen die Ausbildungsquote erheblich. „Durchschnittlich lag der Zuwachs bei den Azubistellen in Sachsen bei 4,4 Prozent“, so Präsident Hans-Joachim Kraatz, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Dresden weiter. „Die Freien Berufe jedoch stellten 10,2 Prozent mehr junge Frauen und Männer als Auszubildende ein.“
Diese Zahl möchte man im kommenden Ausbildungsjahr erneut erreichen oder gar weiter steigern. „Die Freien Berufe stehen zu ihrer Verantwortung, fordern aber auch eine bessere Vorbildung der angehenden Azubis. Hierzu muss die schulische Ausbildung deutlich verbessert werden“, fordert Herr Kraatz abschließend.








