(openPR) GALERIE Supper auf der art KARLSRUHE 2008
Messedauer: 28. Februar bis 02. März 2008.
Stand: H2 / E07
Zum 5-jährigen Jubiläum der art Karlsruhe nimmt die GALERIE Supper zum 5ten mal teil. Die Messe findet vom 28. Februar bis 02. März 2008 in den Messehallen der Messe Karlsruhe in Rheinstetten statt. Weitere Informationen finden Sie im Netz unter www.art-KARLSRUHE.de
Auf der Messe zeigen wir in zwei One-Artist-Shows Arbeiten von Patricia Thoma und Katharina Meister.
Patricia Thoma (*1977, Berlin) malt meist Menschen, immer wieder Menschen - gegenständlich, figurativ und in einer Spielart des Realismus, alleine oder als Paar. Ihre großformatigen, rahmenlosen Papierbilder wirken nur auf den ersten Blick arglos und friedfertig. Schon im nächsten Moment kippt der harmlose Ausdruck, plötzlich will nichts mehr zusammenpassen. Katharina Meister (*1981, Karlsruhe) spielt mit der Wahrnehmung und eingefahrenen Sehgewohnheiten: Durch übereinander geschichtete Landschaftsausschnitte, Zeichnungen auf Transparentpapier und Scherenschnitte, die sie in alte, massive Holzbretter setzt, provoziert sie einen Zustand zwischen Anblick und Durchblick, Greifbarem und Unsichtbarem, Zwei- und Dreidimensionalität.
Außerdem sind neu Fadenbilder von Monika Thiele sowie Arbeiten von Ji Yeon Heo, Andreas Lau, Jochen Schambeck, Dag Seemann, Roland Schauls, Joerg Eyfferth und Andreas Wachter am Stand H2/ E07 zu sehen.
Monika Thiele (*1966, Erfurt), arbeitet in ihrer einzigartigen Technik der Fadenzeichnung, in der sie Menschenbilder von höchster seelischer Durchdringung schafft. Aus einem Netz farbiger Fäden baut sie ein dichtes, im wörtlichen Sinne stoffliches Netz auf, das seine Analogie in den unendlichen Facetten der menschlichen Psyche findet.
Ji Yeon Heo (*1976, Seoul) arbeitet mit dem fotografischen Bild, ihre Ausdrucksform ist die Fotocollage. Heo, die Puppenspielerin, findet ihre Figuren beim „window shopping“, es sind ausschließlich Schaufensterpuppen. Dieses Material arrangiert sie wie eine Filmregisseurin oder Set-Designerin, so daß die Arbeiten wie Filmstills wirken, die fotografierten Schaufensterpuppen lebendig erscheinen.
Andreas Lau (*1964, Karlsruhe) beschäftigt sich in seinen neuen Bildserien „Anonym“ und „Bildstörungen“ mit dem menschlichen Portrait, dem Gegenüber. Wie bereits in früheren Serien („Wasserbilder“, „N.N.s“, „Landschaften“) geht es ihm hierbei um die Auslotung malerischer Möglichkeiten und damit verbunden um die Frage: Wie kann man in unserer heutigen, medial geprägten Zeit dieses Genre noch darstellen?
Jochen Schambeck (*1964, Karlsruhe) negiert die Grenzen zwischen Malerei und Plastik. Er thematisiert auf völlig neuartige und zeitgemäße Weise eine Jahrhunderte alte Frage nach den Eigenschaften, Vorzügen und Grenzen der Gattungen. Wenn seit der Renaissance, zurückgehend auf das Vorbild der Antike, die Malerei bestrebt war, mit Hilfe von Perspektive und Modellierung, Licht und Schatten die Illusion von Körper und Raum zu erzeugen, so blieb sie doch letztendlich immer nur reine Illusion.
Dag Seemann (*1959, Düsseldorf) ist einer jener Maler, die keinerlei Zögern kennen, wenn es darum geht, völlig gegensätzliche Motive auf ein und derselben Fläche zusammenzubringen. In seinen Bildern betont er geradezu das Heterogene, wie auch das Fragmentarische. Zugleich hütet er sich jedoch wohlweislich, diese Elemente ohne weiteres miteinander zu verschmelzen.
Roland Schauls (*1953, Luxemburg) verarbeitet intellektuell vielschichtig, witzig, zuweilen mit leiser Ironie, Inhalte, die ihren Ursprung durchweg in der europäischen Geistesgeschichte haben. Nicht selten in Serien erscheinen die Künstlerkollegen vergangener Jahrhunderte wie Heilige überhöht, moderne Varianten der Musen, oder seine zeitgemäße Darstellung einer Heiligen Familie.
Joerg Eyfferth (*1957, Hanau) beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Materialität verschiedenster Glasgegenstände. Diese setzt Eyfferth in den Bezug zu trivial – alltäglichen Gegenständen wie Äpfel oder Kastanien, die er sorgfältig in einem leeren Bildraum mit den Glasgegenständen komponiert. Die gesamte Stofflichkeit des Glases wird hierbei mit all ihren Spiegelungen, Verzerrungen und Lichtbrechungen bestechend, realistisch in Malerei umgesetzt.
Andreas Wachter (*1951, Chemnitz), ein wichtiger Vertreter der Leipziger Schule, weckt mit seinen Raumszenen beim Betrachter ein unbestimmtes Déjà-vu-Erlebnis. Seine Bildfiguren, deren Beziehungen untereinander unbenannt bleiben, scheinen aus verschiedenen Zeitebenen zu stammen. In fast altmeisterlich gekonnter Malweise schafft er Bilder von großer Aktualität und bedrückender Präsenz.
Messe: Messe Karlsruhe, Messehallen Rheinstetten
www.art-Karlsruhe.de
Messedauer: 28. Februar bis 02. März 2008.
Öffnungszeiten: Do – Sa 12:00 bis 20:00 Uhr, So 11:00 bis 19:00 Uhr











