(openPR) Düsseldorf, 10.1.2008 - Wer kennt das nicht: Beim täglichen Surfen im Internet hat man wieder ein scheinbar interessantes Tool zum Ausprobieren erspäht. Ruck, zuck ist es heruntergeladen, installiert und entpuppt sich schließlich als unbrauchbar. Und sodann erfolgt das böse Erwachen: Die Software lässt sich nicht vollständig von der Festplatte verbannen, der Rechner arbeitet langsamer, strapaziert die Geduld des Nutzers durch kryptische Fehlermeldungen, oder startet im schlimmsten Fall gar nicht mehr. Doch diesen Szenarien kann man mit Hilfe eines virtuellen PCs perfekt vorbeugen. Wie man damit Software und Downloads sicher testet, risikolos auf riskanten Webseiten surft oder Betriebssysteme wie Linux parallel nutzt, zeigt jetzt Data Beckers neuer Ratgeber „Virtuelle PCs ganz einfach selbst einrichten“.
Bei einem virtuellen PC übernimmt die Software die Aufgaben der Hardware-Komponenten und spiegelt dem Betriebssystem oder einer Anwendung vor, auf einem tatsächlichen PC mit realer Hardware wie Prozessor, Soundkarte, Grafikkarte oder Speicher zu laufen. Es wird also ein virtueller Rechner auf einem physischen Rechner nachgebildet. Das virtuelle System läuft dabei abgeschottet für sich. Kommt es innerhalb des virtuellen Systems zu einem Absturz oder Fehler, bleibt das eigentliche System davon unberührt.
Die Autoren des Buches zeigen, wie auch Laien und weniger experimentierfreudige Anwender sich virtuelle PCs installieren, mehrere Systeme parallel nutzen und von den vielen Vorteilen virtueller PCs profitieren. Im Schnellstart richten Leser mit Hilfe des Buches zunächst eine erste virtuelle Maschine unter Nutzung des VMware Players ein. Anschließend erfahren die Anwender, wie Sie Betriebssystem, Anwendungen und Internetzugang innerhalb der virtuellen Maschine optimal konfigurieren. Browser und E-Mail-Client werden eingerichtet, Anonymisierungstools wie TOR vorgestellt und so ein maßgeschneidertes System entwickelt, das sich auch als virtueller Familien-PC mit perfektem Kinderschutz eignet. Zudem wird aufgezeigt, wie sich ein virtueller PC auf einem USB-Stick einrichten lässt – so hat man sein eigenes, vorkonfiguriertes System samt Anwendungen auch auf fremden Rechnern parat. Und wer schon immer mal Linux austesten möchte, darf sich freuen: Am Beispiel der Ubuntu-Distribution wird ausführlich gezeigt, wie Windows und Linux gleichzeitig und ohne umständliche Reboots auf einem PC laufen.
Der 200-Seiten starke Ratgeber „Virtuelle PCs ganz einfach selbst einrichten“ (ISBN: 9783815829264 ) ist ab sofort im Buchhandel oder im Onlineshop von Data Becker für 19,95 Euro erhältlich. Dem Buch liegt eine DVD mit vorkonfigurierten und sofort einsetzbaren virtuellen PCs bei – einfacher geht’s nicht.








