(openPR) Die Ausstellung ZUKUNFT HOLZ ist der Hingucker auf der Internationalen Grünen Woche.
Bonn, 9. Januar 2008 - Weltrekord auf der Internationalen Grünen Woche: In der Halle der Forst- und Holzwirtschaft können die Besucher den weltgrößten Tischkicker einweihen. Sieben Meter ist der Tischfußballplatz lang. Er veranschaulicht im Rahmen der Ausstellung ZUKUNFT HOLZ, wie stark die Mannschaft „Forst & Holz“ ist. Immerhin arbeiten in Deutschland rund eine Million Menschen in dieser Branche.
Die Forst- und Holzwirtschaft ist damit um einen Rekord reicher. Dabei hält sie bereits eine ganze Reihe von Bestmarken. Mit 34 Milliarden Bäumen, 500.000 Wegekilometern und 10.000 Tier- und Pflanzenarten in den heimischen Wäldern unterhält die nachhaltige Forstwirtschaft den größten Erlebnisraum weit und breit. Die Forst- und Holzbranche ist der größte Arbeitgeber im produzierenden Gewerbe in Deutschland. Der heimische Wald umfasst eine Fläche, die 124 Mal so groß ist wie Berlin und ist damit die größte Produktionsstätte überhaupt. Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern Holz besitzt Deutschland zudem die größten Holzvorräte in Europa.
Dies alles veranschaulicht ZUKUNFT HOLZ, eine Ausstellung des Holzabsatzfonds. Sie zeigt vom 18. bis 27. Januar im Rahmen der Sonderschau „Multitalent Holz“ (Halle 4.2) die Vorteile der Waldbewirtschaftung und Holzverwendung auf. Die interaktive Konzeption vermittelt nicht nur Wissen, sondern macht es erlebbar. Die Ausstellungsmodule animieren zum Mitmachen und Ausprobieren und sprechen sowohl Erwachsene als auch Kinder an. Touch-Screens erlauben es, die Themen individuell zu vertiefen.
Allein die Gestaltung macht ZUKUNFT HOLZ zu einem Hingucker auf der Grünen Woche: Die Trägerkonstruktion erinnert an die Jahresringe eines Baums. Mit einem Durchmesser von zehn Metern überspannen die mit pulsierenden Lichtelementen ausgestatteten Holzträger die Schau. Daran aufgehängt: 41 fast zwei Meter große Baumwollröhren. Sie erinnern symbolisch an kräftige Baumstämme und strukturieren die Ausstellung.
Eine Glaskugel gewährt einen Ausblick in die Zukunft der Holzverwendung. In einem Kurzfilm werden Holzinnovationen wie Thermo- oder Flüssigholz vorgestellt und Paradebeispiele aus der Architektur und dem Ingenieurbau präsentiert: etwa die Landesvertretung NRW in Berlin oder die mit 225 Metern längste Holzbrücke Europas, der „Drachenschwanz“ in Gera/Ronneburg.
Aktiv können die Besucher eine Bodenanimation beeinflussen, die das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft veranschaulicht. Betritt man eine Fläche, verschwindet ein dorthin projizierter Baum und erscheint an anderer Stelle neu. Ganz so wie bei der nachhaltigen Bewirtschaftung, bei der nur so viel Holz geerntet wird wie nachwächst. Das garantiert den Fortbestand der Wälder über Generationen hinweg. Jede Sekunde wächst in deutschen Wäldern dabei Holz von der Größe eines Würfels mit einer Kantenlänge von 1,56 Metern nach. Gleich neben einem solch gigantischen Zuwachswürfel befindet sich bei ZUKUNFT HOLZ ein Computerterminal.
Auch die Kohlenstoff-Speicherwirkung von Holz wird bei der Ausstellung erlebbar. Während ihres Wachstums nehmen Bäume klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre auf und binden es als Kohlenstoff in ihrer Biomasse. Durch die Holzverwendung wird diese Speicherwirkung verlängert. Bei ZUKUNFT HOLZ werden Bälle zu Kohlenstoffatomen, Acrylringe symbolisieren die CO2-Kreisläufe bei Verrottung, thermischer Verwertung und Holzverwendung. Je länger die Bälle unterwegs sind, desto länger die Speicherwirkung.
Der heimische Wald ist ein wahres Multitalent: Rohstofflieferant, Lebensraum, Klimaschützer und Arbeitgeber. All diese Facetten zeigt ZUKUNFT HOLZ.
ZUKUNFT HOLZ ist vom 18. bis zum 27. Januar 2008 auf der Internationalen Grünen Woche in der Messe Berlin zu sehen. Die Ausstellung ist Teil der Sonderschau „Multitalent Holz“ (Halle 4.2), mit der sich die Forst- und Holzwirtschaft zum zweiten Mal präsentiert. Speziell für Schulklassen wird eine Wissensrallye angeboten. Organisatorische Informationen erhalten Besucher unter www.multitalent-holz.de. Thematische Vertiefungsangebote macht www.infoholz.de. Bilder können auf www.bild.infoholz.de heruntergeladen werden.













