(openPR) Einzelausstellung, janinebeangallery, Berlin: 9. Februar 2008 - 8. März 2008, Vernissage am 8. Februar um 19.00
Die Idee für die Serie “Le Passage” kommt aus der Vergangenheit der Künstlerin und zeichnet sich durch einen immer wiederkehrenden Traum ab, den Bogati hat, seit sie in Berlin lebt. Das Thema des Traumes ist eine Reise ohne Start noch Ziel und reflektiert sicherlich Bogatis Migrationshintergrund, der sie und ihre Familie als Teil einer ungarischen Minderheit in Transsylvanien/Rumänien zunächst nach Kanada und später nach Deutschland führte.
Paula Bogati wird in dieser Serie unter anderem Zeichen des Todes als Metapher nutzen. Diese setzt sie jedoch nicht als einen Endpunkt ein, sondern im Sinne eines Wandels als einen Beginn, bzw. in der Art einer Hadesfahrt als Merkmale einer ultimativen Reise. Gerade in dieser Hinsicht hat eine Fahrt aber auch einen schicksalhaften, zeitlichen Charakter, den die Künstlerin aufzeigen möchte, um eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen. Paula Bogati wird dabei für die Serie “Le Passage” die Symbole von okzidentalen, christlichen Beerdigungsritualen in Verbindung bringen mit den Zeichen fremdartiger Kulturen.
Die Serie in ihrer Ganzheit beinhaltet für die Präsentation ein Konzept der Raumaufteilung. So sollen die Werke thematisch angeordnet werden und nicht nur an den Wänden, sondern auch auf dem Boden positioniert werden. Damit soll der Betrachter geleitet und ihm eine Abfolge vorgeführt werden, womit auch der inhaltliche Wechsel der Bilder nochmals an Ausdruck gewinnt und der schicksalhafte Wandel selbst als Thema betont wird.
"La Passage" wird zwei Installationen und ca. 15 Arbeiten (Acryl auf Leinwand) umfassen.













