(openPR) Paula Bogati und Nina Backman: „unfiltered stories“ - 26. Mai bis 15. Juli 2007; Vernissage am 25. Mai, 19.00 Uhr, Performance mit anschließender Party, Djane Lou. Die janinebeangallery präsentiert in ihrer Ausstellung “unfiltered stories” zwei außergewöhnliche neue Talente aus Finnland und Kanada.
Nina Backman verbindet traditionelle Techniken mit modernen Ausdrucksformen. Paula Bogati aus Kanada bringt in ihrer neuen Serie frankophilen Schwung in das Nachtleben Berlins. Mal traurig mal heiter, aber immer mit dem scharfen Blick der Beobachterin zweier Welten, Quebec und Berlin. Beide Künstlerinnen sind stark beeinflußt von Berlin, seinen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten. Die Kanadierin Paula Bogati lebt und arbeitet in Berlin und Quebec.
Die Künstlerin verwendet Collagen von Fotos, Abdrücke sowie die Strukturen gebrauchter Siebe für die Formen und Motive auf ihren Bildern. Der Auftrag der Farbe zu diesen Motiven unterteilt die Bilder in einzelne Farbfelder, die in überlappenden Fügungen thematische Ebenen und Fächer bilden. Auf den Bildern finden sich nachdenkliche Szenenabfolgen, die durch symbolische und abstrakte Gegenstände unterbrochen werden. So setzt Paula Bogati nicht-lineare Bildergeschichten zusammen, die dem Fluß eines ungefilterten Bewußtseins gleichen. Sie gibt Sinneswahrnehmungen und Assoziationen wieder, die sich offenlegen, sobald der Fokus der Ratio an Schärfe nachläßt. Die Bezüge, die die Künstlerin herstellt, sind entsprechend vielschichtig: Ein einzelnes Bild vereint Abbildungen von so Alltäglichem wie Zeitungen, symbolischen Handabdrücken, banalen Gegenständen wie Stühlen und ausdrucksstarken Portraits von Personen. Diese Motive verbinden sich in der jeweiligen Perspektive des Betrachters, er selbst ist ihr gemeinsamer Nenner.
Die Künstlerin Nina Backman stammt aus Finland. Ihre künstlerischen Arbeiten reflektieren politische und kulturelle Themen, wobei sie traditionelle Techniken mit modernen Ausdrucksformen wie fotografischer Malerei, Film und Installationen verbindet. Darüber hinaus unterstützt Nina Backman ihre Arbeiten oft performativ.
Die neuen Arbeiten Nina Backmans, genannt „Metronatural“, sind eine Serie von „Neupaintings“, Filmen und Installationen, die die vielschichtigen Wechsel und Anforderungen des Lebens in einer neuen globalen Umwelt mit neuen Regeln erkunden. Die Künstlerin behandelt das fundamentale Bedürfnis nach einem Zuhause, nach Identität und die Thematik des Exils und der Migration. Nina Backmans Vorgehen hinterfragt die etablierten Sichtweisen, um neue Perspektiven zu finden. Sie setzt einen künstlerischen Rahmen, den sie mit konträren, leisen Fragestellungen, Emotionen und Intuition ausstattet. Ihr starker persönlicher visueller Stil fordert den Betrachter zum Innehalten und Reflektieren auf.




