(openPR) Hamburg, Januar 2008 - Wer zur Karnevals-Zeit in den Hochburgen Mainz, Köln oder Dusseldorf zu tun hat, sollte einige gut gemeinte Ratschläge beachten. Es gibt ja immer ein paar Kandidaten, die ausgerechnet zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch Gäste aus Übersee treffen mussen, um die neueste globale Kampagne zu besprechen. Am Donnerstag vor Rosenmontag ist Weiberfastnacht. Dann ist es durchaus ublich, dass Frauen den Männern die Krawatten abschneiden – egal ob Marketing-Vorstand oder Burobote, egal ob von Hermès oder C & A. Wer sich’s gefallen lässt, wird mit einem Kuss belohnt (im Rheinland = Butzje). Alte Hasen haben an diesem Tag viele hässliche, alte Krawatten im Handgepäck. Und wer das so gar nicht mag, läuft den ganzen Tag mit einer selbst abgeschnittenen Krawatte aus den Achtzigern herum oder mit einer Fliege, dem absoluten Spaßkiller! Dies gilt im Groben auch fur den Fasching in Bayern. In Dusseldorf wird ubrigens „Alt“ verkauft und „Helau“ gerufen, in Köln trinkt man nur „Kölsch“, bevor „Alaaf“ gerufen wird. Bitte keinesfalls verwechseln! Wie fur alles im Leben gilt auch hier: Maß halten. Denn wer am nächsten Tag noch ernsthafte Präsentationen halten und uberzeugen will, muss wenigstens im Ansatz einen klaren Kopf haben.
In den Städten ist es laut, auch tief in der Nacht. Darum buchen Sie Ihrem Geschäftspartner besser ein Hotel im Umland, das gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist – denn niemand sollte sich an diesen tollen Tagen auf (bestellte) Taxis verlassen. Wer seine (ausländischen) Gäste in den Genuss der Straßenumzuge bringen will, kann sich 2-3 Stunden vorher am Straßenrand einfinden. Keine Angst – niemand wird dabei verdursten! Mitschunkeln und Tanzen ist besser gegen die Kälte als Schnaps. Immer mal Wasser zwischendurch, sonst trocknet man aus. Ausländische Kunden freuen sich uber Pappnasen, bunte Hute und Neckrussel. Prunk- und Galasitzungen der Jecken und Narren haben meist eine Kleiderordnung (von kostumiert bis Smoking), die ernsthaft zu beachten ist. Dann kann es ganz lustig werden…











