(openPR) Seinen traditionellen Weihnachtsurlaub verbringt zur Zeit der ehemalige Leiter des Akademischen Auslandsamtes der FH Lippe und Höxter, Dr. Siegbert Klee (Foto), mit seiner Familie in Deutschland, um alle Verwandten und Freunde in der Heimat zu besuchen. Dabei berichtete er auf einer Einladung von Prof. Karl-Hermann Krog in Bad Salzuflen von den aktuellen Ergebnissen seiner Bildungsarbeit im Auftrag der Bundesregierung in der Ukraine.
Prof. Krog und Prof. Möller leiten schon seit vielen Jahren den Verein Brückenschlag Ukraine e.V., um eine bessere Zusammenarbeit auf verschiedenen Gebieten mit dem jungen Staat Ukraine zu fördern.
Als amtierender Leiter des DAAD-Büros in der Ukraine organisierte Dr.Klee mit seinen Mitarbeiterinnen Frau Dr.Oksana Schwaika und Frau Sonja Sakatsch im November 2007 in Zusammenarbeit mit dem Hochschulkonsortium GATE Germany die erste deutsche Bildungsmesse in Kiew. Eine solche „Promotion Tour“, auf der Vertreter deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen ihre Studien- und Forschungsangebote vorstellen, ist in Russland bereits seit mehreren Jahren etabliert. In Kiew waren ca. 25 deutsche Institutionen an den beiden Messetagen im Hotel Rus vertreten, darunter neben dem DAAD auch die deutsche Botschaft, das Goethe-Institut und die Zentralstelle für das Auslandsschulwesen. Einen Tag zuvor besuchten die deutschen Gäste die Nationale Schewtschenko-Universität und die Kiewer Polytechnische Universität KPI.
Auch aus der Partnerstadt Luzk waren renommierte Vertreter der Germanistik nach Kiew gereist, um neue Kontakte aufzubauen und bestehende zu vertiefen. Herr Alexander Mishchuk, Frau Olga Onishchuk und Frau Dr.Nadiya Kovalchuk von der Technischen Universität in Luzk freuten sich darüber, den ihnen schon von der FH Lippe bekannten Dr. Klee nun als Leiter des DAAD-Büros in Kiew wiederzusehen. Dr. Klee war schon mehrfach in Luzk, um die Zusammenarbeit der dortigen Universitäten ( Lesya Ukrainka Universität, Technische Universität, Institut für Ökonomie und Management ) mit den ostwestfälischen Hochschulen in Lippe und Höxter, Bielefeld sowie Paderborn zu verbessern.
Mehr als 2.000 Besucher, zumeist Studierende der ukrainischen Hochschulen, machten die Messe zu einem Erlebnis und zugleich ersten Erfolg für die aus Deutschland angereisten Hochschulrepräsentanten. Diese berichteten zufrieden von sehr gezielten und gehaltvollen Anfragen der Messebesucher. Diese waren auf der Suche nach deutsch- oder englischsprachigen Master-Studiengängen ebenso wie nach Sommerkurs-, Sprachkurs- oder Promotionsprogrammen. Das größte Interesse bestand an Angeboten in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Die Ingenieur- und Naturwissenschaften wurden aber ebenfalls stark nachgefragt.
Die deutschen Hochschulen bieten ein sehr vielfältiges Studienangebot in allen Fachgebieten, eine enge Verbindung von Theorie und Praxis, Exzellenz in Forschung und Lehre und ein hohes Maß an Internationalität. Ein Studien- oder Forschungsaufenthalt in Deutschland ist ein Gewinn für die Entwicklung der eigenen Kompetenz und Persönlichkeit. Jeder Interessent kann sich direkt bei einer deutschen Hochschule um eine Zulassung bewerben, sollte sich allerdings zuvor ausführlich über die Zulassungsbedingungen informieren, bei der Wunschhochschule direkt, aber auch auf allgemeinen Websites wie z.B. www.study-in.de oder www.inobis.de. Im internationalen Vergleich - besonders mit Großbritannien und den USA - ist ein Studium in Deutschland nicht teuer; es gibt auch noch diverse Stipendienangebote, die man sorgfältig prüfen sollte.
Am DAAD-Stand konnten sich die Besucher über die Stipendienprogramme informieren und von ehemaligen Absolventen der DAAD-Programme (Alumni) über deren eigene Erfahrungen berichten lassen. Alle deutschen Einrichtungen stellten sich zudem in jeweils halbstündigen Vorträgen dem interessierten Publikum vor. Die in Kiew ansässigen Mittlerorganisationen DAAD, GI, ZfA wie auch Stiftungen arbeiten zusammen, um die deutsche Sprache und Kultur in der Ukraine zu fördern und möglichst viele qualifizierte und motivierte Ukrainerinnen und Ukrainer zu Bildungsaufenthalten nach Deutschland einzuladen. Die deutsche Botschaft war auf der Messe mit einem eigenen Stand vertreten, um über die aktuellen Einreise- und Visabestimmungen für Deutschland zu informieren. Die Messe wurde am 9. November durch die Ständige Vertreterin des Botschafters, Frau Susanne Schütz, und den Leiter der deutschen Delegation vom DAAD aus Bonn, Herrn Dr. Gregor Berghorn, eröffnet.
Der sehr gute Messeverlauf, die hohe Besucherzahl, die gute Zusammenarbeit mit allen deutschen und ukrainischen Partnern vor Ort und die Bedeutung des Partnerlands Ukraine führen dazu, dass diese erste deutsche Bildungsmesse sicherlich nicht die letzte war ... auf ein Wiedersehen im Herbst 2008 in Kiew !


















