(openPR) Die besten Spartipps in einer Broschüre zusammengefasst: Fast jeder Hamburger geht mit guten Vorsätzen in das Jahr 2008. Wer sich nach wie vor über hohe Strom- und Heizkostenrechnungen ärgert und auch an den Spritpreisen keine Freude hat, sollte sich ab dem 1. Januar ein Wort rot im Kalender anstreichen: Energiediät!
Mit einfachen aber wirkungsvollen Tricks kann jeder bares Geld sparen und seinen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Erstaunlich: Obwohl viele Energie-Spartipps bekannt sein sollten, wissen viele Hamburger immer noch nicht, wo und wie sie im Alltag ihr Portemonnaie und die Umwelt entlasten können. Dabei ist es der Weg aus der Preisfalle leicht. „Mit Ökostrom, Energiesparlampen, Ein- und Ausschaltleisten für Musikanlage und Fernseher und einem Kühlschrank A+ habe ich 120 Euro im Jahr gespart“, sagt Jan Muntendorf von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Landesverband Hamburg. Den teureren Energiespar-Kühlschrank hat er damit schon refinanziert.
Die SDW hat jetzt eine kostenlose Broschüre zum Energie-Fasten aufgelegt. Sie enthält neben vielen Tipps auch einen Wegweiser für gesundes und umweltbewusstes Einkaufen in Hamburg mit zahlreichen Angeboten, die Verbraucher nutzen können. Ob Biokost, Naturmode, sanfter Tourismus, ökologische Geldanlagen, regenerative Energien für das Eigenheim oder Gesundheit - die Broschüre stellt dem Konsumenten ausgewählte Anbieter aus Hamburg vor.
Die Top-Tricks für die Energiediät 2008:
1. Elektronische Geräte
Nachts und im Urlaub Fernseher oder Stereoanlage ganz ausschalten. Standby – zu erkennen am roten Lämpchen – kostet unnötig Geld. Schnell vom Netz mit einer Mehrfachsteckdose mit Ein- und Ausschalter. Bis zu 130 Euro kann ein Vier-Personen-Haushalt so im Jahr sparen.
Das Handy-Ladegerät nur in die Steckdose schieben, wenn es auch gebraucht wird. Schätzungen zufolge werden ansonsten 95 Prozent der Energie verschwendet.
2. Beleuchtung
Energiesparlampen verbrauchen 80 Prozent weniger Strom und brennen bei gleicher Helligkeit rund zwölfmal länger als Glühlampen. Diese sind ohnehin von allen Lichtquellen die absoluten Energiefresser – gerade mal zehn Prozent der Energie werden in Licht umgewandelt.
3. Kochen und Waschen
Eierkocher verwenden – das braucht nur halb so viel Energie wie das Eierkochen im Topf.
Brötchen mit dem Aufsatz auf dem Toaster aufbacken. Spart bis zum 70 Prozent gegenüber dem Aufbacken im Backofen.
Den Vorwaschgang nur bei stark verschmutzter Wäsche einschalten. Das spart zehn Prozent Wachmittel und Energie.
4. Benzin sparen
Niedrigtourig fahren und schon bei 2000 Umdrehungen hochschalten. Mit dem richtigen Reifendruck fahren und bei roter Ampel rechtzeitig eingekuppelt ausrollen. Eine spritsparende Fahrweise senkt den Benzinverbrauch um mindestens 20 Prozent.
Öfter das Auto stehen lassen, Öffentliche Verkehrsmittel, Fahrrad oder die eigenen Füße benutzen. Jeder nicht gefahrene Kilometer spart 0,4 Kilo CO2.
5. Heizen
Dichten und Dämmen lohnen sich, denn ein Großteil der Wärme entweicht durch Dach, Wände, Fenster und Keller. Tesamoll zum Abdichten von Fenster und Türen verwenden.
Heizung runterdrehen – schon ein Grad weniger Raumtemperatur bringt 81 Euro mehr in der Kasse eines Vier-Personen-Haushaltes. Denn: Rund 70 Prozent Energie verbraucht ein Haushalt nur für das Heizen.
6. Lebensmittel
Produkte aus der Region und nach Saison kaufen. Lange Transportwege belasten die Umwelt mit CO2. Ein Kilo Weintrauben, eingeflogen aus Südafrika, pusten 11 Kilo CO in die Luft.
Biologisch erzeugte Lebensmittel kaufen. Beim Bioanbau wird nur die Hälfte an Energie verbraucht.
Mehr Tipps für eine Energiediät bietet die SDW in einer neue Broschüre „Klimaschutz in Hamburg – Wegweiser für nachhaltigen Konsum“. Sie ist kostenlos erhältlich und liegt in den Bezirksämtern, Verbraucherzentrale und in den Filialen der Bäckerei Effenberger aus. Außerdem kann die Broschüre direkt beim SDW Landesverband Hamburg bestellt werden:










