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DBfK warnt vor Personalnot während der Feiertage

24.12.200712:25 UhrGesundheit & Medizin
Bild: DBfK warnt vor Personalnot während der Feiertage
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth
Das kritische Internetportal zum Medizin-, Pflege- und Gerontopsychiatrierecht - Lutz Barth

(openPR) „Patienten, Heimbewohner und Pflegekräfte leiden während der Feiertage besonders unter hohem Zeitdruck und der katastrophalen Personalsituation in Kliniken und Pflegeheimen. Darauf hat der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hingewiesen. „Viele sehen deshalb Weihnachten und dem Jahreswechsel mit großer Sorge entgegen“, sagte Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK in Berlin.“ »»»

Ärzteblatt online (21.12.07) >>> http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=30882

Kurze Anmerkung (L. Barth):
Den Angaben des Pflegeverbande zufolge wird der Personalmangel an den Feiertagen besonders spürbar und der Pflege drohe nach Auffassung des Verbandes nach einem jahrelangen Stellenabbau der Zusammenbruch. Die Arbeitsbelastung sei heute in den Krankenhäuser, der stationären Altenhilfe und ambulante Pflege nicht mehr zu bewältigen und als Ursachen hierfür werden u.a. auch höhere Patientenzahlen und der Anstieg pflegeintensiverer Erkrankungen wie Demenz vom Verband benannt.
Der Ursachenanalyse mag zugestimmt werden können, wenngleich mit Blick auf die Versorgung der Bewohner in ihrer Rolle als Patienten in den stationären Alteneinrichtungen auch eine Ursache in der vermehrten Übernahme arztspezifischer Tätigkeiten erblickt werden kann. Es entspricht im Zuge der Emanzipationsbemühungen der Pflege im Allgemeinen insbesondere dem Wunsch (auch) der Berufsverbände, dass die Pflegenden mehr Verantwortung und damit in Teilen bisher dem Arzt vorbehaltene Aufgaben wahrnehmen wollen. Dies führt insbesondere dazu, dass in den stationären Alteneinrichtungen sich sukzessive das Altenpflegepersonal von ihren sozialpflegerischen Elementen verabschiedet und den Fokus auf die medizinische Behandlungspflege richtet. Die Personalsituation freilich könnte dadurch eine spürbare Entlastung erfahren, wenn und soweit der Hausarzt mit seinem therapeutischen Team mehr an Verantwortung bei der medizinischen Betreuung der Alterspatienten übernehmen würde. Dies führt allerdings nicht selten bei den Pflegeberufsverbänden zur Skepsis, sehen sich diese doch in ihren emanzipatorischen Bemühungen gebremst. Wir dürfen daher gespannt sein, ob der vermehrte Einsatz der medizinischen Fachangestellten nach entsprechender Qualifikation zu einer Entschärfung der Personalsituation mit den zu bewältigen Aufgaben in den stationären Alteneinrichtungen führen wird.

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