(openPR) Der Hamburger Hotelmarkt übertrifft Übernachtungszahlen aus dem Vorjahr und hat bundesweit die beste Auslastungsrate
Frankfurt, 19. Dezember 2007 – Auch ein Jahr nach der Fußball-WM überzeugt der Hamburger Hotelmarkt erneut mit einem Top-Ergebnis, so das Ergebnis des Hotelmarktberichts Hamburg der Dr. Lübke GmbH. In den ersten neun Monaten 2007 ist die Zahl der Übernachtungen auf 5,63 Mio gestiegen (+4,1%). Der größte Teil ging dabei auf inländische Gäste zurück. Das Verhältnis an Geschäfts- und Freizeitreisenden ist ausgewogen. Unter den Top-Ten-Hotelstandorten in Deutschland verfügt Hamburg mit 73,2 Prozent über die höchste Zimmerauslastung. Bei den Preisen liegt die Stadt auf Platz drei. In den kommenden zwei Jahren sollen 2.500 neue Zimmer entstehen.
Bis zum Jahresende erwartet das Research-Team von Dr. Lübke 7,4 Mio. Übernachtungen. „Anders als im Vorjahr geht diese Steigerung jedoch hauptsächlich auf den immer stärker werdenden Innlandstourismus zurück“, erläutert Andreas Erben, Leiter Hotel der Dr. Lübke GmbH. Der Anteil an deutschen Gästen ist um 6,1 Prozent gestiegen, während der Anteil an ausländischen Gästen leicht gesunken ist
(-3,1%).
Ausgewogener Mix aus Geschäfts- und Freizeitreisenden
„Der Hamburger Markt profitiert enorm vom Trend zu Kurz- und Städtereisen.“ Insgesamt besuchen rund die Hälfte der Übernachtungsgäste die Hansestadt in ihrer Freizeit.
Bei den Businessreisenden geht der überwiegende Teil auf klassische Geschäftstermine zurück (43%), weitere 27 Prozent auf Tagungen und Kongresse sowie sieben Prozent auf Messen. „Nach wie vor fehlen Hamburg internationale Leitmessen, die auch ausländische Gäste in großer Zahl anlocken.“
Bisher liegt der Anteil ausländischer Besucher bei 22 Prozent und damit deutlich hinter den anderen deutschen Hotelhochburgen, wie Frankfurt (49%), München (47%) und Düsseldorf (41%).
Höchste Zimmerauslastung bundesweit
Im ersten Halbjahr hat die Elbmetropole unter den Top-Ten-Hotelstandorten in Deutschland mit 73,2 Prozent die höchste Zimmerauslastung erreicht. Zum Vergleich: München erzielte 69,3 Prozent, Berlin 68,8 Prozent und Köln 66,8 Prozent. „Aufgrund der gestiegenen Bettenzahl ist die Auslastung in Hamburg jedoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,8 Prozent gesunken“, erklärt Erben.
Bei den Zimmerpreisen belegt Hamburg mit durchschnittlich 96 Euro (-2,5%) Platz drei hinter Frankfurt (111 Euro) und München (110 Euro).
2.500 neue Zimmer in der Planung
In den kommenden zwei Jahre sollen in Hamburg 13 Hotelprojekte mit mehr als 2.500 neuen Zimmern realisiert werden. U.a. sind zwei Motel One in der Ludwig Erhard-Straße und am Steindamm sowie zwei Express by Holiday Inn in St. Pauli und in Hohenfelde geplant.
„Durch den anhaltend starken Trend zu Städtereisen sieht die Zukunft für den Hamburger Hotelmarkt sehr gut aus. Außerdem werden die beiden Low-Cost-Airlines easyJet und Air Berlin durch den Ausbau ihres Streckennetzes sicherlich auch bald mehr ausländische Gäste nach Hamburg bringen“, lautet Erbens Prognose. Bis 2010 könnten so die 9-Millionen-Marke bei den Übernachtungen überschritten werden.









